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Goods and Services Tax

Steuerpflichtige Vorgänge.

Die von dir erwaehnte Situation in Ontario daher als fuer ganz Kanada geltend in Ontario gibt es seit dem die HST denn den Steuersatz kennt ja. Die Provinzregierung von Ontario ist dem ob sie sich für die GST / PST / HST registrieren Bei der Einführung der Steuer wurde der Steuersatz zunächst auf 3.

II. Umsatzsteuersätze in Drittstaaten

Und dann ist die Sache mit der Umsatzsteuer etwas komplizierter Bis du selbst Regelunternehmer und verkaufst deine Produkte oder Leistungen an einen anderen Regelunternehmer im EU Ausland, verschiebt sich der Leistungsort von dir zu deinem Kunden. Normalerweise müsstest du nun Umsatzsteuer in dem Land entrichten, in dem dein Kunde seinen Unternehmenssitz hat. Nicht du, sondern dein Kunde muss die Umsatzsteuer statt dir an sein Finanzamt entrichten.

Damit das Reverse-Charge Verfahren durchgeführt werden kann, muss deine Rechnung folgende Angaben enthalten:. Der letzte Punkt ist besonders wichtig: Denn würdest du Umsatzsteuer auf der Rechnung anführen, müsste dein Kunde sonst ja zweimal Umsatzsteuer zahlen: Einmal an dich und einmal an sein Finanzamt.

Ein Kunde aus Österreich hat in deinem Online-Shop bestellt. Du musst also eine Rechnung nach Österreich schreiben. Jetzt Reverse-Charge Rechnung schreiben. Bist du Regelunternehmer und verkaufst deine Leistungen oder Produkte aber an eine Privatperson oder einen Kleinunternehmer , verschiebt sich der Leistungsort nicht.

Dein Umsatz ist also nach wie vor in Deutschland steuerpflichtig. Wir gehen wie im vorangegangenen Beispiel davon aus, dass ein Kunde aus Österreich in deinem Online-Shop bestellt hat. Du musst also wieder eine Rechnung nach Österreich schreiben. Diesmal handelt es sich bei deinem Kunden aber um eine Privatperson, nicht um einen Regelunternehmer. In diesem Fall muss auf der Rechnung die jeweilige Umsatzsteuer des Empfängerlandes angeführt werden.

Bist du selbst Kleinunternehmer — führst also keine Umsatzsteuer an das Finanzamt ab — darfst du nie Umsatzsteuer auf deiner Rechnung anführen.

Du stellst auch auf für deine Rechnungen ins EU Ausland eine ganz normale, umsatzsteuerfreie Kleinunternehmerrechnung aus. In diesem Beispiel bist du Fotograf und übernimmst für deinen österreichischen Kunden ein Hochzeitsshooting. Du selbst bist Kleinunternehmer. Was aber, wenn du Produkte oder Leistungen an einen Kunden in einem Drittland verkaufst? Gibt es hier eine besondere Umsatzsteuer Drittland, die es zu beachten gilt?

Der Leistungsort verschiebt sich zu deinem Kunden im Ausland und deine Rechnung ist umsatzsteuerfrei. Es handelt sich dabei um eine Ausfuhrlieferung bzw. Möglicherweise musst du deine Lieferung oder Leistung im Empfängerland versteuern. Mit vielen Drittländern sind jedoch Vereinbarungen ähnlich des Reverse-Charge Verfahrens getroffen, z. Somit muss dein Kunde und nicht du die Umsatzsteuer abführen. Erkundige dich am besten im Vorhinein über die Bestimmungen des entsprechenden Drittlandes Stichwort: Bis du selbst Kleinunternehmer gilt auch hier: Du darfst beim Rechnung schreiben nie Umsatzsteuer anführen.

Deine Rechnung in das Drittland ist also ohne Umsatzsteuer. Ein österreichischer Kunde hat bei dir im Onlineshop bestellt. Du hast die Ware versendet und willst nun eine entsprechende Rechnung nach Österreich schreiben.

Dazu öffnest du einfach eine neue Rechnungsvorlage in Debitoor. Sobald du in deinen Kundendaten als Land "Österreich" eingibst, wirst du automatisch darauf hingewiesen, dass deine Leistung eventuell umsatzsteuerfrei ist. In allen anderen Provinzen gelten die Prinzipen des Common Law, das aus dem in England geltenden Common Law stammt und das durch die Gerichte der Provinzen und die kanadischen Gericht weiter entwickelt wurde.

Obwohl es gelegentlich eine Rolle spielt, ob jemand bei einem Geschäft Kaufmann ist oder nicht, gibt es bei Verträgen kein spezifisches Handelsrecht, auch nicht in Quebec. Es finden sich Regelungen mancher Materien für Kaufleute jedoch in anderen Gesetzen. In Quebec können Verträge auch mündlich abgeschlossen werden. In Quebec benötigt man zur Übertragung von Grundeigentum dann einen Notar, wenn auch ein Grundpfandrecht bestellt werden soll.

In Common Law Provinzen reicht die Privatschriftlichkeit. Es ist aber erforderlich, dass ein Anwalt oder Notar die Identität der Unterzeichner nur bestätigt, wen das Geschäft eingetragen wird. Dabei spielt die Angemessenheit dieser Elemente keine Rolle. In Quebec gilt das nicht; es wird zwar die cause Code Civil als Grund definiert, den Vertrag einzugehen, sie darf aber nicht gesetzeswidrig sein, sonst gilt der Vertrag nicht.

Anders ist die Situation in Quebec. In Quebec ist die Vertragsstrafe hingegen im Prinzip erlaubt Art. Schadensersatz, der bei Nichterfüllung verlangt werden kann, folgt dem Prinzip, dass die geschädigte Partei die Vermögensposition erlangen soll, als wäre erfüllt worden. Den Geschädigten trifft jedoch eine Schadensminderungspflicht. In Quebec gilt die Beschränkung auf den vorhersehbaren Schaden nur, wenn nicht vorsätzlich oder grobfahrlässig gehandelt wurde. In Quebec werden aber indirekte Schäden nicht ersetzt.

Die Verjährung von Ansprüchen ist hingegen durch Gesetz ausdrücklich, und zwar auf Provinzebene, geregelt. Wer mit Produkten in den kanadischen Markt möchte, aber nicht mit eigener Infrastruktur, muss sich Vertriebspartner suchen. Die Modelle sind nicht prinzipiell anders als die in Europa bekannten. Der Handelsvertreter vermittelt Verträge, der Vertragshändler kauft und verkauft weiter.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass das kanadische Handelsvertreterrecht anders als in Deutschland und Österreich nicht durch zwingende Rechtsvorschriften, etwa über einen Abfindungsanspruch, reguliert ist und mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Es ist daher von Vorteil, mit einem Handelsvertreter die Geltung des örtlichen Rechts zu vereinbaren. Soweit der Handelsvertreter allerdings Verträge vermittelt, ist die Folge, dass wischen dem Kunden und dem deutschen Unternehmer direkt vertragliche Beziehungen bestehen. Deshalb ist im Rahmen der eigenen Vertragskultur auf die Vorkehrungen zu achten, die — etwa in AGB — für das internationale Geschäft ratsam sind.

Ferner gilt für Kaufverträge zwischen kanadischen Käufern einerseits und deutschen, österreichischen oder schweizerischen Verkäufern andererseits das UN-Kaufrecht. In Deutschland haben wir ein System, das dual ist: In Kanada sind die zwei Spuren anders: Dann folgt die Produkthaftung aus den Rechtsprinzipien des Tort, des Äquivalents der unerlaubten Handlung. Eine strikte Haftung ohne Verschulden gegenüber Verbraucher gibt es aber nicht.

Deshalb ist zumindest Fahrlässigkeit des Verantwortlichen zur Haftung erforderlich. Diese Haftung kann nicht nur den Hersteller treffen, sondern auch den Importeur oder den Vertragshändler. Zunächst muss der Kläger beweisen, dass ein Produkt fehlerhaft war, wobei es Beweiserleichterungen für Details gibt. Die Fahrlässigkeit kann sich dann daraus ergeben, dass Sorgfaltspflichten bei der Planung, der Herstellung oder der Beschreibung des Produkts verletzt wurden.

Im Prinzip muss auch dies der Kläger beweisen, aber bei strengen Standards für Hersteller ist es ratsam, als Beklagter auf der Hut zu sein.

Auch Warnhinweise können helfen. Zwischen der Unzulänglichkeit des Produktes und dem Eintritt des Schadens muss ferner ein Kausalzusammenhang bestehen. Genauso wesentlich ist die Frage, für welche Schäden Ersatz geleistet werden muss. Zu den erstattbaren Schäden gehören solche an Leib und Leben, Sachschäden. Reine Vermögensschäden nicht immer, sondern nur, wenn zwischen der Art der Fahrlässigkeit und dem Schaden eine gewisse Nähe besteht — vergleichbar unserem vorhersehbaren Geschehensverlauf.

Wie in Deutschland kann auch entgangener Gewinn eine Schadensposition sein. Wie im Gesellschaftsrecht, so gibt es auch im Arbeitsrecht einen Dualismus: Schriftliche Arbeitsverträge sind üblich und empfehlenswert, bieten sie doch eine wichtige Rechtsquelle — und eine, auf die man Einfluss hat. Dabei sind zeitlich befristete Arbeitsverträge möglich. Für Verträge, die keine Befristung haben, ist wichtig, wie die Parteien sie beenden können wobei in allen Fälle die einvernehmliche Beendigung immer eine Möglichkeit ist.

Man kann solche im Arbeitsvertrag vereinbaren, man kann sich auch an die gesetzlichen Fristen halten: Dabei sollte man sich vergegenwärtigen, dass auch in Kanada der Nachweis eines speziellen Kündigungsgrundes vor Gericht nicht einfach ist. Wird eine Kündigung vom Gericht für ungerechtfertigt gehalten, hat der Mitarbeiter einen Schadensersatzanspruch, der sich daran orientiert, wie er im Falle einer Entlassung mit angemessener Frist stehen würde.

Dafür, was angemessene Fristen sind, gibt es keine festen Regeln — Grundgedanke ist die Zeit, die zum Finden einer Ersatzarbeit benötigt würde.

Es gibt akzeptierte Obergrenzen, die sich um zwei Jahre herum bewegen. In besonderen Fällen, in denen die Entlassung jedoch markante Elemente grob unfairen Verhaltens zeigt, kann dies dazu führen, dass systemwidrigerweise längere fiktive Kündigungsfristen angewandt werden. In extremen Fällen kann es auch geschehen, dass Schadensersatz mit Strafcharakter gewährt wird. Das ist jedoch die absolute Ausnahme.

Die Regeln in Quebec für die Beendigung von Arbeitsverträgen sind hingegen anders: Betriebsbedingte Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen werden allerdings als Grund akzeptiert. Hat eine Entlassung keinen ausreichenden Grund, kann entschieden werden, dass der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz behält etwa rückständiger Lohn ist zu bezahlen oder eine Entschädigung zu zahlen ist. Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich, wenn in einem Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart werden soll.

Denn ein solches ist nur dann wirksam, wenn es den Mitarbeiter nicht unangemessen beschränkt. Es gilt auch bei Kündigung durch den Mitarbeiter. In Quebec ist das einschlägige Recht, ähnlich wie in Deutschland, im Code Civil geregelt, in den Artikeln ff, insbesondere in den ff. In den anderen Provinzen gilt das common law; zumeist wird auf das englische Common law eines bestimmten, zumeist lange zurückliegenden Datums verwiesen.

Die Provinzen können Änderungen vornehmen und haben es natürlich getan. Für Verträge über Land ist oft Schriftlichkeit erforderlich. Jede Provinz hat ihr eigenes Registrierungssystem für Land.

Am wesentlichsten ist in den common law Provinzen jedoch ein komplett anderes gedankliches Grundkonzept, das auf der Regel gründet, dass alles Land der Krone gehört. Transfers dieser Rechte sind möglich. Gedanklich ist der private Mietvertrag zwischen zwei Parteien auch in dieses System einzuordnen.

Mit Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen Doppelbesteuerungsabkommen. Auch für Gesellschaften gibt es eine Besteuerung auf der föderalen und auf der Provinzebene. Die Raten hängen teilweise von der Art der Aktivitäten einer Gesellschaft ab. Die provinzialen Steuersätze, variieren. Die derzeitigen allgemeinen Steuersätze für wesentliche Provinzen betragen: In Kanada gibt es eine Kapitalertragssteuer.

Seit gibt es in Kanada eine föderale Mehrwertsteuer. Zusätzlich gibt es von den Provinzen auferlegte Sales Taxes mit der Ausnahme von Alberta — dort gibt es keine Umsatzsteuer. Für die Einfuhr von Gütern nach Kanada gibt es mehrere Vorschriften, die zu beachten sind. Darunter sind einige Freihandelsabkommen, darunter eines mit den USA. Daneben gibt es seit 1. Es reguliert fast nur den Warentransfer.

Dazu gehören Waffen und Munition, aber auch Textilien, und einige landwirtschaftliche Produkte wie Roggen und Weizen, auch Milchprodukte.

Die Tarifierung kennt verschiedene Gruppierung, wobei der praktische Regeltarif die Ausnahme ist. Diese Steuer kann bei kommerzieller Verwendung als Vorsteuer über einen Tax Credit von späteren Steuern abgezogen werden. Es befindet sich derzeit im Ratifizierungsprozess.

Die verschiedenen Provinzen, und auch die Föderation, kennen Begünstigung bei Steuern und auch bare Erstattungen , wenn Forschung und Entwicklung betrieben werden oder andere Voraussetzungen vorliegen. Hier ist in jedem Einzelfall vorherige Prüfung der Möglichkeiten sinnvoll, wenn es um Standortentscheidungen innerhalb Kanadas geht. Bei der Höhe der Förderung spielt manchmal eine Rolle, ob das geförderte Unternehmen unter kanadischer Kontrolle steht.

Dabei gibt es Obergrenzen.

2. Fahrtkosten

Summa Summarum ein sehr verwirrendes Steuerspiel, was einem zum Teil an den Rand des Wahnsinns treibt. Soweit der Arbeitgeber aufgrund arbeitsrechtlicher oder sonstiger Vorschriften seinen auswärts tätigen Arbeitnehmern höhere Beträge als die oben genannten Pauschalen erstattet, ist der Differenzbetrag zwischen den steuerfreien Pauschbeträgen und den tatsächlichen Erstattungsbeträgen dem steuerpflichtigen Arbeitslohn zuzurechnen.

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