Es ist Spargelzeit

Historische Entwicklung der Mehrwertsteuer in Deutschland

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Entwicklung der Grunderwerbsteuer Steuersätze in den Bundesländern • Nur noch Bayern und Sachsen bei 3,5% • Nach Schleswig-Holstein, Saarland und NRW und. Der Staat kann die Mehrwertsteuereinnahmen somit nicht nur über die Entwicklung der Steuersätze selbst beeinflussen, sondern auch, indem er Waren oder Dienstleistungen neu auf die Liste des ermäßigten Steuersatzes setzt oder von ihr streicht. In den letzten Jahren betraf das z.B. Beherbergungsdienstleistungen (seit ermäßigt) und Pferde (seit nicht mehr ermäßigt).

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Doch Weihnachtsbaum ist nicht gleich Weihnachtsbaum. So wirft die Besteuerung von Christbäumen umsatzsteuerliche Fragen auf, die jedes Jahr aufs Neue für ein Schmunzeln sorgen. Warum dies so ist, wie die Umsatzsteuer der Weihnachtsbäume geregelt wird und welche Rolle die Herkunft dabei spielt, erklärt Prof. Ebenfalls mit sieben Prozent sind Weihnachtsbäume zu versteuern, die von einem land- bzw. Dies geht jedoch nur, wenn der Betrieb gegenüber dem Finanzamt eine wirksame Optionserklärung abgegeben hat.

Somit erfolgt die Besteuerung mit einem Steuersatz von 10,7 Prozent. Hingegen werden Christbäume als forstwirtschaftliche Erzeugnisse angesehen, welche frei im Wald gefällt wurden und nicht aus einer Sonderkultur stammen. In diesem Fall gilt ein Steuersatz von 5,5 Prozent. Umsatzsteuerfrei ist der Verkauf von Weihnachtsbäumen durch sogenannte Kleinunternehmer. Ebenfalls 19 Prozent werden fällig, wenn der Baum von einem Unternehmen beschafft wird, welches den Baum auch schmückt.

Wie funktioniert die Mehrwertsteuer? Mehrwertsteuer in anderen Ländern. Mehrwertsteuer beim Handel zwischen Ländern. Mehrwertsteuer-Rückerstattung bei Käufen im Ausland. Wenn Staaten Geld brauchen, führen sie gerne die eine oder andere neue Steuer ein. Anlass dafür waren immer wieder Kriege, die mit enormem Finanzierungsbedarf einhergehen. Daraus hat sich auch die Mehrwertsteuer in Deutschland entwickelt.

Zur Unterstützung des zerrütteten Staatshaushaltes wurde deshalb die erste richtige Umsatzsteuer eingeführt. Die damalige deutsche Umsatzsteuer funktionierte noch etwas anders als die heutige Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer, nämlich als sog. Dadurch sammelte sich beim Durchlaufen der Produktionskette immer mehr Steuer auf den Produkten an, wodurch auch Steuer auf Steuer berechnet wurde, und zwar umso mehr, je öfter ein Produkt in der Produktionskette weiter verkauft wurde.

Man kann sich das vorstellen wie beim Zinseszins ; Produkte mit längerer Produktionskette wurden dadurch überproportional besteuert. Dieses Steuermodell wurde deshalb in Deutschland aufgegeben und durch eine Allphasen-Netto-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug ersetzt: Nach wie vor wird dabei jeder Weiterverkauf in einer Produktionskette besteuert. Unternehmen können aber die Steuer, die sie beim Waren einkauf schon selbst gezahlt haben, von der beim Waren verkauf vereinnahmten Mehrwertsteuer abziehen, sodass nur der Differenzbetrag ans Finanzamt geht.

Durch diesen Vorsteuerabzug sammelt sich in der Produktionskette nun effektiv keine Steuer mehr auf dem Produkt an, es kommt nicht mehr zur Berechnung von Steuer auf Steuer. Letztlich wird immer nur der Mehrwert, den die jeweilige Produktionsstufe ins Produkt einbringt, versteuert — daher der Name Mehrwertsteuer. Dieses weiter entwickelte Besteuerungsverfahren ist zwar aufwendiger als das vorherige, dafür aber auch gerechter.

Ist eine Steuer erstmal eingeführt, folgen natürlich auch Erhöhungen — im heutigen friedlichen Deutschland zum Beispiel, um steigende Sozialleistungen mitzufinanzieren.

Seit wurde der reguläre Mehrwertsteuersatz dabei wie folgt angepasst:.

Weiterentwicklung zur Mehrwertsteuer

Die Mitglieder des Parteivorstands.

Closed On:

Bis ging die Mehrwertsteuer allein an Bund und Länder; seither erhalten auch die Gemeinden einen allerdings kleinen Anteil.

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