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OP meiner Schilddrüse – Ein Erfahrungsbericht

NORBERT WENNINGER.

Das Auerhuhn (Tetrao urogallus) ist eine Vogel art aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes). Es ist zugleich der größte Hühnervogel Europas. Im Flug fallen vor allem die langen, relativ schmalen Flügel und der tief gegabelte, rostrote Schwanz auf, der immer in Bewegung ist und auch voll gefächert noch eine Kerbung aufweist.

Dies ist die Geschichte eines Jagdgewehres vom cal. 11,2 x 72

Bei einigen Arten ist die Wand des Kessels auf halber Höhe oder etwas darüber verdickt, so dass der Innendurchmesser unterhalb der männlichen Blüten eingeschnürt wird z.

Über dem Kessel gibt es schlankeren Abschnitt, der als Röhre bezeichnet wird. Die Zellen an ihrer Innenseite haben nach unten gerichtete Trichome. Am überganz zum Kessel mach die Naht einen Knick und endet. Sie ist ein Verlängerung und Fortsetzung des Spatharandes. Ihre Oberseite ist sie glatt und ihre Unterseite meist mit kurzen Trichomen besetzt. Dann klaffen der Schlund und die Röhre weit auseinander.

Wir haben so einen Blütenstand an C. Bei Zhou Hang , S. Bei de Wit , S. Diese verbreiterte Fläche kann glatt, gerunzelt oder warzig sein. Am Rand kann es Wimpern geben C. Die Öffnung zur Röhre wird als Schlund bezeichnet. Hier kann sich eine farblich abgesetzte Zone, der Schlundring befinden.

Am übergang zwischen Schlund und Spathaspreite ist manchmal ein kleiner Wulst zu sehen, den man Kragen nennt. Bei manchen Arten z. Blüten bilden sich bei den meisten Wasserkelchen nur in der Sumpfkultur oder bei sehr flachem Wasserstand. Diese Arten bilden so lange Röhren aus, dass sie auch bei einem Wasserstand von 40 cm oder mehr die Wasseroberfläche erreichen und sich Öffnen.

Ganz selten kommt es vor, dass C. Unter Wasser öffnet sich die Spatha meistens nicht. Nachdem sie sich geöffnet hat und den Zugang zu den Blüten freigegeben hat, verwelkt sie aber innerhalb von 5 bis 7 Tagen. Die Bestäubung ist ein komplexer Vorgang.

Wenn die weiblichen Blüten reif und befruchtungsfähig sind, öffnet sie sich am oberen Ende und gibt den Zugang zu Schlund und Röhre frei. Bei spiralig gedrehten Spreiten, zum Beispiel bei C. Bei Cryptocornen mit einer flach ausgebreiteten Spatha wie C. Kleine Insekten werden von dem Geruch angelockt, kriechen die Röhre hinunter und bestäuben mit mitgebrachten Pollen die Narben.

In den Kesseln von Cryptocoryne in natürlichen Beständen findet man Fliegen aus der Familie der Phorinae Buckelfliegen , Simuliidae Kriebelmücken und Scatopsidae Dungfliegen , die wahrscheinlich als Bestäuber fungieren.

So sind die darin enthaltenen Fliegen eingesperrt. In dieser Zeit reifen die Pollen, während die Narben eintrocknen. Zum Zeitpunkt der Pollenreife sind die Narben nicht mehr befruchtungsfähig. Selbstbestäubung wird dadurch verhindert. Sie sind in einer schleimigen Flüssigkeit, dem Pollenkitt, die bei der Reifung einen steigenden Druck in den Pollensäcken verursacht.

Dadurch quillt der Pollen in klebrigen Tropfen aus den tüllenförmigen Öffnungen heraus. Die eingeschlossenen Insekten kommen bei ihren Fluchtversuchen mit dem Schleim in Berührung und der Pollen haftet an ihnen.

Die Trichome an der Innenseite des Kessels und der Röhre sinken in die Zellen ein - stülpen sich quasi ins Zellinnere - und hinterlassen dabei kleine Einsenkungen, die den Insekten beim Hinausklettern als Stufen dienen. Wenn sich die Klappe im Kessel wieder öffnet, fliegen die Insekten andere duftende Blüten mit reifen Narben an und bestäuben sie.

Ein Pollenkorn besteht aus zwei Zellen. Dazu kommt eine generative Zelle. Die zwei Zellen sind von einer dicken Wand umgeben. Dadurch sind sie so widerstandsfähig, dass sie sogar als Fossilien überdauern können ohne ihre Form und Struktur zu verlieren. Gelangt der Pollen auf eine Narbe der eigenen Art kommt es zu einem Informationsaustausch durch Rezeptormoleküle und Narbe und Pollen erkennen sich.

Die Narbe beginnt einen Schlauch zu bilden, der durch den Griffel zu den Samenanlagen führt. Im Pollen bilden sich durch Teilung der generativen Zelle zwei Spermakerne. Die vegetative Zelle wächst zum Pollenschlauch aus und transportiert die Gameten in den Fruchtknoten. Der eine Gamet verschmilzt mit der Eizelle und bildet die Zygote.

Der andere verbindet sich mit den Polkernen der Samenanlage und wächst zum Endosperm, einem Nährgewebe, heran. Je mehr Pollen auf eine Narbe gelangen, desto mehr dieser Anlagen können sich zu Samen entwickeln.

Der Fruchtknoten verdickt sich nach der Befruchtung und wird zur Frucht. Die Kapselfrüchte entwickeln sich erst sehr schnell, bleiben dann aber oft 6 bis 9 Monate unreif an der Pflanze. Sie sind meist 1 bis 2 cm im Durchmesser. Wenn die Samen reifen, verlängert sich der Fruchtstandstiel auf mehrere Zentimeter.

Jede Frucht enthält 10 bis oder mehr Samen. Sie sind länglichen, elliptischen, rauten- oder halbmondförmigen und 2 bis 10 mm lang. In anderen Fällen etwa 3 bis 10 Tage nach der Freisetzung. Die Samen sind leicht und können wegen der Oberflächenspannung auf dem Wassers treiben. Werden sie benetzt sinken sie. Der Samen besteht aus dem Embryo und einem Nährgewebe, dem Endosperm. Sie sind zusammen von einer dünnen Samenhülle Testa umgeben.

Während der Keimung werden die Nährstoffe aus dem Endosperm in das Keimblatt verlagert und für die Bildung der ersten Blätter und der Primärwurzel verbraucht. Danach versorgt sich die Pflanze selbstständig durch Fotosynthese und über die Wurzeln. An seiner Spitze befindet sich die Keimknospe Plumula.

Sie verdickt und differenziert sich. Aus dem oberen Pol wachsen dann die Primärblätter und wenig später streckt sich die Keimwurzel aus dem unteren Pol. An den Embryos einiger Arten sind bereits vor der Keimung Differenzierungen an der Keimknospe sichtbar. Die Embryonen von C. Vermutlich sind diese Anhänge dabei hilfreich den Keimling zu verankern.

Zwischen den ihnen wachsen Wurzeln und Laubblätter hervor, bevor sie vergehen. In der Natur blühen die meisten Arten bei niedrigem Wasserstand oder emers wachsend in der niederschlagsarmen Jahreszeit.

Die Samen sind dann meist mit dem Einsetzen der nächsten Regenzeit reif. Da Pollen und Narben eines Blütenstandes nicht gleichzeitig reif sind, benötigt man zur Bestäubung mindestens zwei Blütenstände.

Diese sollten sich möglichst an zwei aufeinander folgenden Tagen öffnen. Der Pollen kann aber wohl auch noch aus drei Tage alten Blüten gewonnen werden. Reife männliche Blüten erkennt man daran, dass an ihnen kleine Tropfen aus den Tüllen quellen, die den Pollen enthalten. Die reifen männlichen Blüten werden mit einer Pinzette aus dem Kessel herausgenommen. Da der obere Teil des Blütenkolbens oft mit der Kesselwand oder der Verschlussklappe verwachsen ist, muss man hierbei etwas vorsichtig sein.

Die Narben sind am ersten Tag nach der Öffnung der Spatha aufnahmefähig. Bei einem entsprechend jungen Blütenstand wird ebenfalls der Kessel aufgeschnitten. Die Tropfen mit dem Pollen werden direkt durch Bestreichen der Narben mit dem männlichen Blütenstandabschnitt oder mit Hilfe eines feinen Haarpinsels aufgetragen. Eichner empfiehlt den männlichen Blütenteil danach zwischen den Narben und der Kesselwand einzuklemmen. Die Wahrscheinlichkeit der Pollenüberragung wird bei anhaltendem Kontakt erhöht.

Dass nach der künstlichen Bestäubung das Hüllblatt fehlt, spielt für die weitere Entwicklung keine Rolle. Auch bei der natürlichen Bestäubung welkt die Spatha bereits wenige Tage nach der Öffnung und schützt die sich entwickelnde Frucht nicht Greger , de Wit Piet van Wijngaarden versuchte auf diese weise C.

Ihm standen mehrere zeitgleich blühende Pflanzen zur Verfügung und er übertrug Pollen aus zwei Tage alten Blütenständen auf die Narben von einem Blütenstand, der sich gerade geöffnet hatte. Nach acht Wochen viel der Fruchtstand um. In der Frucht waren keine Samen enthalten. Mierendorf machte Bestäubungsversuche bei C. Die enthaltenen Samen keimten aber nicht. Auch Paffrath machte zunächst erfolglose Versuche Cryptocorynen zu bestäuben.

Er versuchte Blattläuse als Bestäuber zu verwenden. Dazu probierte er zunächst sie durch die Röhre in den Kessel zu werfen, wo sie aber nicht immer ankamen. Darum schnitt er "den Kessel seitlich auf, setzte die Blattläuse direkt hinein und verschloss ihn wieder. Die Tiere blieben bis zum Verfall der der Blüte eingeschlossen, waren dann auch mit dem schleimigen Pollen beschmiert, doch entdeckte ich beim besten Willen trotz häufiger Wiederholung, keinen Fruchtansatz.

Aber auch diese Versuche schlugen fehl. Teilweise bildeten sich Früchte, die aber nach zwei Wochen vergingen. Ein Jahr darauf bildete sich an einer C. Danach waren mehrere künstliche Bestäubungen bei C. Auch eine Kreuzung zwischen C. Als ausschlaggebend betrachtete Paffrath den Umstand, dass er bei seinen neuerlichen Versuchen die Pflanzen zwei Tage nach der Bestäubung unter Wasser setzte, wo die Früchte sich dann gut entwickelten. Steht nur ein Blütenstand zur Verfügung kann man versuchen diesen mit einem Trick selbst bestäuben.

Wenn sich die Spatha öffnet und die Narben reif sind, befinden sich in den Pollensäcken bereits fertige Pollen. Sie können aber normalerweise nur heraus, wenn der Weg durch die Tülle frei wird. Man kann nun den männlichen Blütenabschnitt abtrennen, ihn in eine kleine Kunststofftüte stecken und zerdrücken. Der entstehende Pflanzenbrei enthält dann die Pollen. Die Masse wird mit einem Pinsel auf die Narben gestrichen und es kann zu einer Befruchtung kommen Eichner Nicht jede künstliche und wahrscheinlich auch nicht jede natürliche Bestäubung führt zur Befruchtung und Bildung reifener Samen.

Das Problem kann in sterilem Pollen Hybriden , dem falschen Zeitpunkt eingetrocknete Narben oder auch in den Umweltbedingungen oder dem Zustand der Mutterpflanze liegen.

Insgesamt sind die Berichte über Fehlschläge in der Literatur jedenfalls zahlreicher als Erfolgsgeschichten. Davon sollte man sich aber nicht entmuntigen lassen.

Niels Jacobsen kreuzt seit Jahren gezielt verschiedenen Cryptocorynen mit Erfolg. Die handelsüblichen Cryptocorynen sind im Aquarium ausdauernde Pflanzen, die wenig Pflege verlangen. Viele andere Arten lassen sich in einem normalen Aquarium nicht dauerhaft kultivieren. Da die Wurzeln die Speicherorgane der Pflanze sind, sollten sie möglich nicht gekürzt oder beschädigt werden.

Besser ist es den Topf aufzuschneiden als zuviel Wurzelmasse zu verlieren. Braune, matschige und faulende Wurzeln müssen aber entfernt werden. Gelbe oder faulende Blätter werden abgezupft. Bei einigen Arten sind mehrere locker mit einander verbundene oder einzelne Rosetten zusammen in einem Topf. Sie sollten einzeln in einem Abstand von mehreren Zentimetern eingepflanzt werden. Fest verwachsene Pflanzen sollte man aber nicht auseinander brechen. Sie nehmen dabei oft Schaden und verlieren viele Blätter.

Je nach zu erwartender Wuchshöhe positioniert man die Pflanze gleich an ihrer endgültigen Position im Becken. Man kann Cryptocorynen zwar umpflanzen, aber sie werfen dann oft Blätter ab und stocken im Wachstum. Alle Wurzeln werden vollständig mit Substrat bedeckt. Cryptocorynen nehmen ihrer Nährstoffe vor allem aus dem Boden auf.

Daher ist es von Vorteil ihnen sofort eine Startdüngung mit einer Kapsel, Tablette oder Düngekugel zu bieten, vor allem wenn der Bodengrund noch sehr neu ist. Bei meisten Sumpfpflanzen werden bei der Umstellung auf das Wasserleben neue Blätter gebildet, während die alten absterben. Bei Cryptocorynen verändern sich aber die vorhandenen Blätter. Sie strecken sich und werden unter Wasser länger und im Verhältnis schmaler.

Sie wellen sich oft stärker und rote Farbtöne werden intensiver. Die Veränderung der Wuchshöhe ist bei C. Unter Wasser erreichen sie Höhen von 15 bis 45 cm. Man sollte sie darum besser in den Mittelgrund pflanzen. Anders sieht es bei C. Bei ihnen verändern sich die Wuchshöhe und auch die Blattform nicht.

Die in Sumpfkultur gezogenen Cryptocorynen aus der Wasserpflanzengärtnerei kann man problemlos unter Wasser setzen und sie wächst weiter, sobald sie angewurzelt ist. Wenn man die Pflanzen aber vom Aquarium in direkt die Sumpfkultur umsetzt, vergehen die Blätter meistens.

Besser ist es die Pflanzen langsam umzugewöhnen. Dazu pflanzt man sie zunächst in einen Topf und stellt sie mehrere Wochen ins Aquarium bis sie gut bewurzelt sind. Wenn die ersten Blätter aus dem Wasser herauswachsen, senkt man den Wasserstand weiter ab bis auf die Höhe des Topfrandes ab, während immer mehr emerse Blätter gebildet werden. In der Regel ist das Wachstum in sauerem, weichen Wasser besser. Es gibt zu den einzelnen Arten zum Teil nur wenige konkrete Angaben zu den Kultbedingungen im Aquarium.

Die von uns zusammengestellten Angaben sind eine Kombination aus Wasserwerten von den Naturstandorten und unseren eigenen Erfahrungswerten aus der Aquarienkultur. Die Pflanzen sind bei den angegebenen Wasserwerten sicher kultivierbar, können aber wahrscheinlich auch bei abweichenden Werten wachsen. Viele dieser Pflanzen haben ein weites Verbreitungsgebiet mit variablen Umweltfaktoren. Um aus diesen Werten aber Hinweise auf eine optimale Kultur im Aquarium ableiten zu können, müsste man wissen aus welcher Region die individuelle Pflanze stammt.

Nicht jede Standortvariante muss zwangsläufig hohe Salzgehalte vertragen. Arten aus Schwarzwassergebieten reagieren sehr empfindlich auf Härtebildner und sind nur in einem sehr sauren Milieu mit einem pH-Wert um 5 kultivierbar. Da wir diese Werte im Gesellschaftsaquarium nicht erzeugen können, sind solche Pflanzen nicht aquarientauglich.

Es ist aber möglich solche Cryptocorynen unter Wasser zu kultivieren wenn man ihre Bedürfnisse eingeht. So kann man zum Beispiel C. Das Substrat wird mit grobem Kies, Akadama oder Gebranntes Tongranulat abgedeckt und die Töpfe in einem Aquarium mit weichem, leicht saurem Wasser gestellt. Ideales Wasser ist angesäuertes osmose- oder Regenwasser, wie es von vielen Garnelenfreunden verwendet wird. Einige Cryptocorynen-Arten sind saisonal und überleben nur kurzzeitig unter Wasser.

Wasserkelche sind keine Starklichtpflanzen. Einige wachsen in der Natur in der vollen Sonne. Oft ist das Wasser an den Naturstandorten aber trüb oder durch Huminstoffe gefärbt. Manchmal sind auch mehr oder weniger dicke Schlammablagerungen auf den Blättern.

Im Aquarium benötigen die meisten Cryptocorynen nicht viel Licht. Ist die Beleuchtung zu schwach wachsen die Blätter waagerecht über dem Boden. Bei einigen Formen von C. Für "warme Füsse" sind Cryptocorynen meist dankbar. Besonders in der älteren Literatur wird oft eine Bodenheizung empfohlen. Sie scheint heute aber für die Kultur nicht zwingend erforderlich zu sein. Ein zu kalter Wurzelraum behindert die Nährstoffaufnahme, das Wurzelwachstum wird gehemmt und es kommt zu Kümmerwuchs und letztendlich zum Absterben der Pflanzen.

Das bedeutet aber nicht, dass man unbedingt eine Bodenheizung installieren muss. In einem Aquarium, das in einem beheizten Wohnraum auf einer etwa 1,5 bis 2 cm dicken Styroporunterlage steht, ist dieser Wert problemlos zu erreichen.

Je länger sie ungestört wachsen können, desto schöner werden die Bestände. Einige Wasserkelche bilden im Aquarium erst nach 6 bis 12 Monaten ungestörtem Wachstum die ersten Ausläufer.

Die Pflanzen vertragen starke Schwankungen in der Wasserzusammensetzung nur schlecht. Auch andere Veränderungen, wie das Entfernen beschattender Pflanzen oder das Anbringen einer anderen Beleuchtung, kann zum Abwerfen der Blätter führen. Entscheidend für die Nährstoffversorgung der Pflanzen ist nicht der Nährstoffgehalt des Wassers, sondern der des Bodengrundes.

Cryptocorynen versorgen sich sehr gut über die Wurzeln mit Nährstoffen. Nach Möhlmanns a Ansicht bekommt es den Cryptocorynen nicht wenn Aquarien durch "eine enorme Technik zu steril gehalten" werden. Man sollte darum Mulm zur Nährstoffversorgung im Aquarium lassen.

Es handelt sich dabei um idealen Pflanzendünger. Cryptocoryne huderoi ist eine Art, die in einem sauberen Bodengrund kaum wächst. Die schönsten Bestände bilden sich, wenn reichlich Mulm im Wurzelraum vorhanden ist. Daher eignet sich diese Art auch nicht für frisch eingerichtete Aquarien.

Andere Arten wie C. In frisch eingerichteten Aquarien ist eine Zusatzdüngung über den Boden aber auch für sie von Vorteil. Das Aquarienwasser befindet sich ständig im Austausch mit dem Wasser im Aquarienboden, so dass auch ein Flüssigdünger an die Wurzeln der Pflanzen gelangt. Eine gezielte Düngung mit Tabletten oder Kugeln ist aber von Vorteil, wenn andere, stärker wachsende Pflanzen zusammen mit den Wasserkelchen kultiviert werden und mit ihnen um die Nährstoffe konkurrieren.

Wir haben gute Erfahrungen mit gedüngten Tonkugeln Terrdrakon gemacht. Auch die neuen Langzeitdünger "Nährstoffquelle Basic", "Terrdrakon Power" eignen sich gut als Grundlage für eine ausgewogene Versorgung. Die kleinen Kunststoffwürfel des Langzeitdüngers, können einzeln direkt an die Wurzeln gebracht werden und geben dann über einen Zeitraum von drei Monaten kontinuierlich Mikronährstoffe ab.

Mann kann sich auch selber Lehmkugeln herstellen. Dazu verknetet man etwas Dünger mit Lehm und lässt die Kugeln trocknen. Dazu kann man gut einen Blumendünger verwenden, der auch Stickstoff und Phosphat enthält.

Auf zu schnelle Veränderungen in der Wasserchemie reagieren sie aber oft mit Blattabwurf. Cryptocorynen zeigen im Allgemeinen wenig Nährstoffmangelsymptome.

Ist das Nährstoffangebot insgesamt gering bilden sie im Verhältnis zur Blattmasse ein stärkeres Wurzelsystem aus und die Blätter bleiben kleiner. Bei starkem Stickstoffmangel hellt sich das Blattgrün beginnend bei den älteren Blättern immer mehr auf bis die ganze Pflanze zitronengelb ist. Eine Aufhellung oder Gelbfärbung der jungen Blätter wird im Allgemeinen durch Eisenmangel verursacht.

Manchmal zeigen die Blätter eine merkwürdige Verfärbung die mal als "Christbaumkrankheit" bezeichnet wurde. Diese Symptome treten an der ganzen Pflanze auf. Diese Chlorosen lassen sich durch Erhöhung der Eisenversorgung nicht beheben. Nur die Düngung mit einem Volldünger, der auch alle anderen Mikronährstoffe enthält, lässt die Chlorosen verschwinden.

Die Pflanzen reagieren unterschiedlich schnell auf den Mangel. Beispielsweise gibt es zwei Formen von C. Die andere Form und andere Cryptocoryne-Arten zeigen bei gleicher Nährstoffversorgung und denselben Kulturbedingungen keine Symptome. Wenn die Unterversorgung aber zu lange andauert, bilden auch die übrigen Pflanzen Symptome aus. Eine überdüngung mit Ammoniumsulfat führt ebenfalls zu Chlorosen zwischen den Blattadern.

Dabei tritt aber zusätzlich noch eine Lochbildung durch Nekrosen auf Horst Cryptocorynen brauchen Kohlendioxid als Kohlenstoffquelle. Ohne Kohlendioxid können sie nicht wachsen und auf Dauer auch nicht leben. Ob eine Kohlendixiddüngungt notwenig ist hängt aber vom individuellen Aquarium mit seiner Zusammensetzung an Fischen, Pflanzen und Bakterienflora zusammen. Zur Düngung mit Kohlendioxid gibt es bei Cryptocorynen unterschiedliche Erfahrungen.

Greger weist darauf hin, dass Cryptocorynen mit dem Zerfall der Blätter reagieren, sobald bei ihnen der Sättigungspunkt überschritten wird. Echinodorus würden nach seiner Ansicht bei weiter steigenden CO 2 -Gehalten zwar keine weitere Steigerung des Wachstums zeigen, aber auf hohem Niveau weiter wachsen bis die CO 2 -Konzentration ein toxisches Niveau erreicht.

Solche Schwankungen in der Wasserchemie nehmen Cryptocorynen oft übel. Daher sollte man bei der Dosierung des Kohlendioxids darauf achten, dass es nach Möglichkeit nicht zu einer Verschiebung des pH-Wertes kommt. Vermutlich kann man aber keine derartig pauschale Aussage treffen, sondern muss beachten, dass die Wasserwerte nicht zu stark schwanken dürfen.

Da es für die Artbestimmung notwendig ist die Blüten zu vergleichen, wurde schon immer versucht Wasserkelche über Wasser zu kultivieren und zum Blühen zu bringen. Bei vielen Arten war das lange Zeit sehr schwierig. In den letzten 20 Jahren haben Cryptocorynen-Freunde aber Kulturmethoden entwickelt mit denen es möglich ist, alle bekannten Wasserkelche zu pflegen und zum Blühen zu bringen.

Blütenbildung und Vermehrungserfolge erfordern Geduld und stabile, gleich bleibende, gute Kulturbedingungen über einen Zeitraum von mindestens 6 bis 12 Monaten. Die Sumpfkultur von Wasserkelchen ist im Prinzip einfach. Es dient als Kleingewächshaus, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit sicherstellt. Die Pflanzen werden in Töpfe gepflanzt und in das Becken gestellt. Der Topf sollte in der Regel etwa 3 bis 4 cm tief im Wasserstehen. Arten aus Sumpfwäldern C.

Man kann hier den Wasserstand bis zum Topfrand erhöhen. Die pflegeleichten Arten, die man im Handel findet kann man in Leitungswasser kultivieren. Empfindlichere Pflanzen sind auf salzarmes, weiches Wasser angewiesen. Ideal ist hier die Verwendung von Regenwasser. Der Lichtbedarf ist bei den meisten Arten nicht besonders hoch und eine künstliche Beleuchtung ist nicht unbedingt erforderlich. Die Pflanzen können an ein Fenster ohne direkte Sonneneinstrahlung gestellt werden.

Bei einer künstlichen Beleuchtung ist eine Leuchtstoffröhre von 36 Watt auf ein Becken mit bis cm Länge ausreichend. Es müssen keine speziellen Pflanzenröhren verwendet werden. Wichtig ist, dass die Lichtstärke nicht plötzlich zu stark schwankt. Auch LED-Lampen sind geeignet. Man pflegt diese Pflanze am Besten getrennt von Arten, die aus beschatteten Waldgebieten kommen.

Letztere mögen zu viele Licht nicht und brauchen weiches Wasser und ein saueres Substrat, während C. Unabhängig vom Nährstoffangebot oder von der Beleuchtungsdauer und Lichtintensität wird das Wachstum eingestellt. Daher ist es in Wohnräumen nicht unbedingt nötig das Wasser zu beheizen.

Stellt man die Pflanzen auf ein Kunststoffgitter, das mit Abstandhaltern einige Zentimeter über der Bodenscheibe gehalten wird, hat das praktische Vorteile. Im Raum unter dem Gitter kann man Heizkabel oder Stabheizer unterbringen, ohne dass dadurch die Standfläche für die Töpfe verkleinert wird. Es gibt sehr viele verschiedenen Ansätze, die zu einer erfolgreichen Kultur führen.

Hier muss jeder etwas Fuingerspitzengefühl entwickeln und seine Pflanzen gut beobachten. Aber nicht alle Cryptocorynen lassen sich in mineralischen Substraten kultivieren.

Die Wasserkelche die wie C. Für sie ist Buchenlauberde das optimale Substrat. Buchenlauberde ist sich zersetzendes Falllaub von der Rotbuche Fagus sylvatica. Man sammelt die Erde an Standorten mit kalkarmem Boden. Auf kalkreichen Böden lagern die Bäume viele Härtebildner in den Blättern ein, die einen höheren pH-Wert und eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit im Kulturwasser zur Folge haben. Das vertragen nicht alle Cryptocorynen. Es wird die Schicht verwendet in der die Blätter in kleinere Stücke zerfallen, aber noch nicht vollständig erdig geworden sind.

Es ist nicht nötig das Material zu sterilisieren. Eventuell enthaltene Sporen von Pilzen, Farnen und Moosen wirken sich nicht negativ auf die Kultur aus.

Dieses Substrat hat einen pH-Wert von 3,5 bis 5,5 und ist ideal für Schwarzwassercryptocorynen. Man kann die reine Buchenlauberde verwenden.

Manche Cryptocorynenfreunde mischen bei Arten, die besonders empfindlich auf Verdichtungen im Substrat reagieren gebranntes Tongranulat in Anteilen von 15 bis 50 Volumenprozent zur Buchenlauberde. Ich selbst hatte mit solchen Zusätzen immer Probleme. Die Folge war meist Fäulnis im unteren Bereich des Topfes. Die Buchenlauberde zersetzt sich während der Kultur und liefert Nährstoffe für die Pflanzen. Dabei werden die Substratbestandteile immer kleiner und behindern zunehmend den Wasser- und Gasaustausch.

Die Bildung von sauerstoffarmen Zonen und das Auftreten von Fäulnis sind jedoch schädlich für die Pflanzen und müssen vermieden werden.

Wird das Substrat zu schlammig oder die Pflanzen zeigen Wuchsstörungen müssen sie in frisches Substrat umgetopft werden. Dabei werden abgestorbene Wurzeln und faulende Substratreste sorgfältig entfernt. Welche Art von Topf oder Container verwendet wird ist für den Kulturerfolg nicht wichtig. Gittertöpfe, geschlossene Kunststofftöpfe und auch Tontöpfe können erfolgreich verwendet werden. Wichtig ist eine daran angepasste Pflege.

In geschlossenen Töpfen oder in solchen mit einem Durchmesser von mehr als 7 cm kommt es schneller zu Fäulnis, weil der Gas- und Wasseraustausch behindert wird. Man kann mit einem Stab von unten das Substrat etwas hoch drücken und so auflockern. Dann können auch aus vorher verdichteten Bereichen mögliche Fäulnisherde herausgespült werden. Durch den Zersetzungsprozess und das Spülen geht Substrat verloren.

Es wird ersetzt in dem man von oben neue Buchenlauberde in den Topf gibt. Mineralische Substrate mit Tonzusatz sollte man besser nicht spülen. Die feinen Tonanteile gehen dabei verloren. Auch Pflanzen, die von Standorten mit höheren pH-Werten stammen, lassen sich in Buchenlauberde kultivieren. Sie kommen aber in reiner Buchenlauberde nicht zur Blüte. Mischungen mit Kies, Sand, gebranntem Tongranulat und Tonpulver sind gut geeignet. In der Natur wachsen Wasserkelche meist an nährstoffarmen Standorten.

Dadurch sind sie daran angepasst sich auch kleine Nährstoffmengen verfügbar zu machen. Die Kultur in Buchenlauberde simuliert daher die Naturbedingungen sehr gut. Bei der Verwendung rein mineralische Kultursubstrate ist dagegen eine gezielte Düngung erforderlich. Plötzliche starke Düngergaben vertragen die meisten Arten nicht. Es macht auch keinen Sinn die Düngermenge langsam immer weiter zu steigern, da das Wachstum von Cryptocorynen sich nicht durch ein erhöhtes Düngerangebot beschleunigen lässt.

Das Ziel ist ein stabiles, gesundes Wachstum. Relativ schnell wachsende Arten, die viel Blattmasse bilden z. Bei anderen Arten stagniert das Wachstum, wenn das Nährstoffangebot nicht ausreicht. Typische Mangelchlorosen zeigen sie aber nicht. Die Wasserkelche für Aquarien werden in Gärtnereien emers in Nährlösungen mit sehr hohen Nährstoffkonzentrationen kultiviert. Die meisten anderen Arten vertragen so hohe Nährsalzkonzentrationen nicht.

Wuxal auf 10 l Wasser bewährt Babics Es wird immer ein Volldünger verwendet, der neben Kalium und Eisen auch alle anderen Mikronährstoffe enthält. Einseitige Düngung und Mikronährstoffmangel machen die Pflanzen anfällig. Sehr empfindliche Arten wie C. Sie wachsen am Besten in reiner Buchenlauberde und werden nur durch das Nachfüllen von neuer Buchenlauberde mit neuen Nährstoffen versorgt. Man kann einzelne Cryptocorynen mit oder ohne Topf in Einmachgläser, Kunststoffbecher, transparente Eimer oder Plastikflaschen setzen.

Diese Kulturmethode ist seit einigen Jahren als Becherkultur bekannt. Da die Pflanzen isoliert stehen, können die Kulturbedingungen ihren Ansprüchen individuell angepasst werden.

Besonders heikle Arten die weiche, sauere Substrate mögen und Störungen nicht gut vertragen, lassen sich viel einfacher in der Becherkultur pflegen als in Terrarien zusammen mit anderen Arten. Da wir unsere Cryptocorynen nicht in einem seperaten Raum pflegen, sondern im Wintergarten, wo auch Gemüsejungpflanzen angezogen werden und Zimmerpflanzen stehen, schützen die geschlossenen Becher die Pflanzen bei uns auch vor Schädlingen wie Blattläuse, Wolläusen und Thripsen.

Kleine Pflanzen setzt man einfach auf das Substrat. Sie ziehen sich mit Hilfe ihrer kontraktilen Wurzeln nach und nach selbst tiefer in die Erde. Auch sie sollten nicht zu tief in die Erde. Das Herz der Pflanze sollte sich etwas über dem Substrat befinden. Die bepflanzten Becher werden mit einem passenden Deckel verschlossen und an einem hellen Standort aufgestellt. Man erkennt dass daran, dass das Wachstum der Pflanzen nachlässt und die nachwachsenden Blätter kleiner bleiben.

Zur Nährstoffnachlieferung wird dann etwas neues Substrat nachgefüllt. Die Pflegearbeiten beschränken sich auf das Entfernen von kranken und abgestorbenen Blättern und das Nachfüllen von Wasser. Die Pflanzen werden umgesetzt bzw. Nachdem die Pflanzen eingepflanzt wurden, dauert es oft ein Jahr bis sie die ersten Ausläufer oder Blüten bilden. Pflanzen mit vielen kräftigen Blättern scheinen häufiger zu blühen. Es gibt aber auch Arten, die nur zwei oder drei kleine Blätter haben müssen, um einen Blütenstand zu bilden.

Manche Arten regieren auf die Tageslänge. Andere Erfahrungen zeigen, dass bei einer konstanten Belichtungsdauer von 12 Stunden durch eine Abweichung von 15 Minuten mehr oder weniger eine Blütenbildung gezielt induzieren kann. Die meisten Cryptocorynenfreunde variieren ihre Beleuchtungsdauer aber nicht und erhalten bei 11 bis 13 Stunden dennoch Blütenstände.

Auch in der Becherkultur auf dem Fensterbrett mit wechselnden Tageslängen im Jahresverlauf kommen die Pflanzen zur Blüte. Dötsch brachte mit vier Wochen Dauerlicht C. Sie brachten mehrere Blütenstände in kurzer Folge hervor. Ghazanfar Ghori machte Versuche bei Blüten durch den Einsatz von Gibberelinsäure gezielt zu erzeugen.

Sowohl bei Cryptocoryne als auch bei Lagenandra hatte er damit Erfolg. Behandelte er Pflanzen, die bereits Blütenansätze hatten, öffnete sich die Spatha zum Teil bevor die Blüten reif waren oder verwelkten ohne sich zu Öffnen. Es gibt aber auch Arten, die nicht blühen wollen.

Sie wächst gut in Aquarienkultur und ist als Cryptocoryne "Shola Forest" recht weit verbreitet. Sie kann bis zum Frost im Freiland kultiviert werden. Dann erst konnten sie als C. Ein besonders gefürchtetes Problem ist die Cryptocorynen-Fäule. Sie tritt im Aquarium und auch in der Sumpfkultur auf. Charakteristisch ist das schnelle, spontane Zerfallen aller Blätter eines Bestandes.

Es scheint ansteckend auf alle Cryptocorynen im Aquarium zu wirken. Innerhalb weniger Tage oder manchmal auch in wenigen Stunden werden alle Blätter matschig. Beginnend an den Blattspitzen lösen sich die Blattspreiten auf. Die meisten Aquarienpflanzen reagieren nicht besonders empfindlich auf Schwankungen im Kaliumgehalt des Wassers und zeigen keine Schäden, wenn die erforderliche Menge bei einer wöchentlichen Düngung zugegeben wird. Unabhängig vom auslösenden Faktor scheint bei der Cryptocorynenfäule das Problem im Zerplatzen der Pflanzenzellen zu bestehen.

Durch eine chemische Veränderung im Zellinneren wird die Ionen-Konzentration so hoch, dass durch Osmose Wasser in die Zelle strömt, bis sie platzt. Bei einer plötzlichen Veränderung der Beleuchtung durch das Einsetzen neuer Röhren oder das Entfernen beschattender Pflanzen wird vermutet, dass die Fotosynthese angekurbelt wird, ohne dass die dadurch entstehenden Zucker schnell genug in osmotisch unwirksame Stärke oder Cellulose umgewandelt werden können. Dadurch strömt dann wieder zuviel Wasser zu schnell in die Zellen.

Die Pflanzen verlieren durch die Cryptocorynen-Fäule nur ihre Blätter. Die Wurzeln und Rhizome bleiben intakt. Sie treiben wieder aus. Allerdings kann es Monate dauern bis der Bestand wieder so schön ist, wie er einmal war, denn Wasserkelche bilden nur sehr langsam neue Blätter. Ihre Saugtätigkeit schwächt die Pflanzen und verursacht Deformationen an jungen Blättern. Schwärzepilze, die sich auf den Ausscheidungen Honigtau der Tiere ansiedeln nehmen den Pflanzen das Licht.

Beim Einsatz von Insektiziden ist Vorsicht geboten, da sie zu schweren Blattschäden bis hin zum völligen Blattverlust führen können. Auch Pilze können Cryptocorynen befallen. Myrothecium rorium verursacht Nekrosen an den Blättern. Die befallenen Blätter müssen entfernt werden, damit sich die Sporen nicht weiter ausbreiten.

Rhizoctonia -Arten verursachen eine Stängelgrundfäule, die zum Totalverlust der Blätter führen kann. Dadurch werden die Pflanzen geschwächt Herr In der submersen Kultur treten selten Schädlinge auf. Die meisten Schnecken fressen nur abgestorbenes Blattmaterial und Fische werden von den stechenden Oxalatnadeln abgeschreckt. An den Blattstielen von importierten C. Diese Tiere leben offenbar auch an den submersen Pflanzen de Wit Einen sehr interessanten Bericht liefert Herkner im Jahr Er untersuchte Blattverkrüppelungen an den jungen Blättern von submersen Cryptocorynen.

Die Blätter waren spiralig gedreht und geknickt. Zuerst war nur C. Die Symptome verschlimmerten sich und nach etwa einem Vierteljahr begannen die Blätter zu zerfallen. Herkner fand in den faulenden überresten Einzeller und Fadenwürmer, die das abgestorbene Material zersetzen. I n den Blattachseln entdeckte er Milben. Alle betroffenen Pflanzen waren von 3 bis 5 dieser Insekten besiedelt. Fadenwürmer und Milben traten dagegen nicht immer auf. Herkner stellte fest, dass nur junge Pflanzen durch den Befall verkrüppelten.

Die meisten Thripse befallen keine submersen Pflanzen. Sie besiedeln die Blätter und Blüten. Der Organothrips bianchii Hood ist eine Ausnahme. Diese Insekten haben sich an Taro Colocasia esculenta angepasst und leben in den mit wässrigem Schleim gefüllten Blattachseln dieser Pflanzen. Die Art galt als monophag bis sie in Aquarien an Cryptocorynen gefunden wurden. Es gibt zwei verwandte Arten. Auch diese Tiere können ihren ganzen Entwicklungszyklus unter Wasser durchlaufen.

Herkner konnte seine Thripse mit einem Insektizid erfolgreich bekämpfen. Es soll den Fischen nicht geschadet haben. Er nennt weder das Präparat noch den Wirkstoff. Allerdings gibt es auch keine weiteren Berichte über das Auftreten von Thripsen an submersen Aquarienpflanzen. In kleineren, warmen Teichen oder Bottichen kann man Cryptocorynen den Sommer über auch im Freien kultivieren. Die Pflanzen können von Mai bis September, wenn die Witterung es zulässt auch länger, an flachen beschatteten Stellen im Teich stehen.

Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Sand und Buchenlauberde 2: Sie wachsen im Teich gut weiter und bilden im Verlauf des Sommers auch Ausläufer.

Wenn man sie wieder ins Haus holt sollte die Temperatur langsam gesteigert werden Dötsch , Möhlmann , Gerkes Die Zahl der anerkannten Cryptocorynen-Arten hat sich in den letzten 40 Jahren stark verändert. Es wurden darum viele zusammengefasst und Varietäten benannt. Gleichzeitig wurden aber auch neue Gebiete untersucht und andere Cryptocorynen-Arten neu beschrieben. Zurzeit sind 65 Cryptocorynen-Arten anerkannt. Aber auch andere Arten sind in ihrem Aussehen variabel. Ihre verschiedenen Formen wurden zum Teil ursprünglich als eigenständige Arten beschrieben C.

Da sie sich in ihrem Aussehen, Wuchsverhalten und in den Kulturansprüchen von einander unterscheiden und bis heute unter diversen Handelbezeichnungen bekannt sind, führe ich diese Typen getrennt voneinander bei den entsprechenden Arten auf. Einigen Cryptocorynen waren aber früher auf Grund von Verwechselungen unter anderem Namen bekannt. Bei ihnen ist es notwendig Erklärungen zur Benennung zu geben, damit die Zuordnung von Kulturberichte aus der Literatur zu den heute gültigen Namen möglich wird.

Auf die Auflistung aller Synonyme der Arten habe ich bewusst verzichtet. Im folgenden werden alle bisher beschriebenen Cryptocornen-Arten vorgestellt.

Nicht alle sind im Handel zu bekommen und viele eignen sich auch nicht für die Kultur im Aquarium. Emerse Pflanzen sind nur etwa 2 bis 3 cm hoch. Die Blatter haben kurze Stiele. Die Blattspreiten sind 2,5 bis 4 cm lang, 1 cm breit und bullos. Sie sind dunkel grün bis bräunlich gefärbt. Der Mittelnerv ist breit und meist deutlich heller als die Spreite. Wenn die Pflanzen ungestört wachsen könne, bilden sie reichlich Jungpflanzen an etwa 3 bis 5 cm langen Ausläufer.

Unter Wasser wird die Pflanze je nach Typ zwischen 10 und etwa 30 - 40 cm hoch. Die Blätter sind dann bis 15 cm lang gestielt und haben bis zu 25 cm lange Blattspreiten. Beschattete Pflanzen haben nahezu glatte Blätter, frei stehende stark bullose Spreiten.

Die Oberseite ist dunkelgrün bis bräunlich und die Unterseite grün, braun oder weinrot. Bei emersen Pflanzen ist die Blütenspatha meist etwa 5 - 10 cm lang. Die Spatha steht auf einem 1 bis 3 cm langen Stiel. Darin sind 5 bis 8 Narben und 40 bis 60 männliche Blüten. Der sterile Abschnitt des Spadix zwischen ihnen ist recht kurz. Die Duftkörper zwischen den Narben sind rundlich und gelb, teilweise mit roten Punkten. Die Röhre ist etwa 2 cm lang. Die Spathaspreite ist in sich spiralig gedreht.

Sie ist 3 bis 7 cm lang. Innen ist sie dunkel purpurn bis violett gefärbt. Der Schlund ist matt purpurn bis schwarz. Die Früchte sind eiförmig. Die braunen Samen haben eine raue Oberfläche.

Sehr selten bilden sich an submersen Pflanzen Blütenstände. Dann streckt sich der Blütenstandstiel auf etwa 7 bis 10 cm und es wird eine bis 12 cm lange Röhre und eine besonders lange Spathaspreite gebildet. Insgesamt kann die Spatha kann dann über 30 cm lang werden. Seltener findet man Pflanzen emers, die sind dann deutlich kleiner.

Die Pflanzen stehen in tiefem Schatten oder halbschattig. Sie bevorzugt schwache bis mittlere Beleuchtung. Schwankungen der Wasserwerte oder im Lichtangebot mag sie nicht. Auch auf das Umpflanzen reagiert mit meist mit dem Verlust der Blätter. Lässt man die Pflanze an einem nicht zu hellen Standort ungestört wachsen bildet sie reichlich Ausläufer.

In der emersen Kultur verträgt die Art kalkhaltige Substrate und wächst darin besser als in saueren. Das Wasser sollte nicht zu weich oder sauer sein. Mittelhartes Leitungswasser ist geeigent. Bereits wurde diese Art von Hermann Härtel, einem Zierfischzüchter aus Dresden, importiert und war bis etwa als C. Südwesten von Sri Lanka Aussehen: Die Art ist sehr variabel.

Es wurden Pflanzen mit grünen, braunen und rotbraunen Blättern gefunden, die teilweise hellere oder dunklere Zeichnungen haben. Die Blattspreiten sind eiförmig bis lanzettlich, 5 bis 13 cm lang und 2 bis 4,5 cm breit. Die Ränder haben eine feine Kräuselung. Es werden Jungpflanzen an mehr oder weniger längen Ausläufer n gebildet.

Die Blütenspatha ist etwa cm lang. Sie ist in sich nicht oder nur wenig gedreht. Unterhalb der männlichen Blüten ist er etwas eingeschnürt. Oben gibt es einige Alveoli. Die scheinen aber zumindest teilweise zu fehlen, denn de Wit schreibt der Kessel sei "nicht alveolär". Im unteren Bereich bis etwa zur Hälfte ist die Innenseite des Kessels glatt und flächig mit Schleim bedeckt.

Darüber sind im Kessel, in der Röhre und der Schlundzone nach unten gerichtete Trichome an den Wandzellen. Der Spadix trägt Narben und 20 bis 50 männliche Blüten. Die Röhre nur 0,3 bis 1 cm lang. Die glatte Schlundzone reicht ist weit und reicht hoch in die Spathspreite hinauf. Diese bildet lediglich einen etwas unebenen oder warzigen Saum um den Schlund herum und verschmälert sich zu einem langen schmalen Schwanz.

Der ist meist längs gefaltet, so dass die Innenseite nicht sichtbar ist. Es gibt keinen aufgewölbten Kragen. Es sind aber auch Formen mit rötlich gepunktetem oder flächig rotem Schlund bekannt.

Es ist nur ein Fundort von C. Dort findet man die gesamte Bandbreite der Variationen auf einer Fläche von etwa 20 Quadratmetern zusammen. Die Pflanze wächst am Ufer eine kleinen Bachs, der ein Sumpfgebiet entwässert. Sie kommt zusammen mit Lagenandra ovata vor. Die Pflanzen stehen im Halbschatten zwischen Bäumen und Büschen. Eine Kultur in reiner Buchenlauberde ist ebenfalls möglich. Die Pflanzen eignen sich nicht für die Aquarienkultur.

Er empfiehlt einen maximalen Wasserstand von 20 - 30 cm nicht zu überschreiten. Alle anderen Erfahrungsberichte stimmen darin überein, dass die Pflanzen spätestens nach einigen Monaten im Aquarium absterben. Diese Arten stammen aus dem Südwesten von Sri Lanka und haben die gleiche Chromosmenzahl und eine mehr oder weniger geschwänzte Spatha. Sie wurde inzwischen als Cryptocoryne waseri beschrieben.

Das Rhizom wird bis etwa 0,8 cm dick. Die Blätter sind dann schmal lanzettlich bis linealisch, olivgrün bis rotbraun mit einem silbernen Schimmer und einer dunklen, federartigen Zeichnung. Die Blattspreiten sind 10 - 15 cm lang, 1,5 cm breit und fest. Die Blattränger können glatt, weit gewellt oder kraus sein. Die Blattstiele sind zwischen 2 und 15 cm lang. In der Natur werden die Pflanzen unter Wasser bis zu 30 cm hoch. Die Blätter sind mm breit, cm lang und glatt.

Sie haben einen cm langen, teils rötlichen Stiel. Die breite Mittelader ist heller als die Spreite. Blütenstände bilden sich nur bei emers oder semi-ermers wachsenden Pflanzen. Die Spatha ist etwa 8 bis 20 cm lang und spiralig gedreht. Der Kessel ist etwa 0,8 - 1,5 cm hoch. Etwa in der Mitte ist er etwas eingeschnürt.

Auf Höhe der männlichen Blüten sind Alveoli. Die Zahl der Narben schwankt zwischen 3 und 7. Die Röhre ist 5 bis 15 cm lang und in sich leicht gedreht. Einen Kragen gibt es nicht. Sie ist zunächts aufrecht und biegt sich dann zurück. Bis zur Samenreife vergehen aber weitere sechs Monate. Wenn der Wasserstand sinkt, stehen die Pflanzen emers bei Lichtstärken von Die submersen Blätter vertrocken dann, aber es werden neue gebildet.

Die Pflanzen an beschatteten Standorten sind hell grün, die von halbschattigen bis vollsonnigen Stellen dunkel grün bis braun-rot. Bei beschatteten Pflanzen stehen die Blätter aufrecht. Pflanzen, die der vollen Sonne ausgesetzt sind legen ihre Blätter flach an den Boden. Die Blütezeit liegt zwischen Dezember und Februar. Wasserwerte am Naturstandort von C. Im Aquarium wächst C.

Je nach Beckenhöhe vertragen die Pflanzen eine mittlere bis starke Beleuchtung. Paffrath b pflegte eine rein grüne Form von C. Unter zuviel Licht Sonne kümmerten seine submersen Pflanzen. Je mehr Licht die Pflanze bekam, desto krauser wurden die Blattränder und die Zahl der neu gebildeten Blätter sank. Da die Pflanzen im Aquarium deutlich kleiner bleiben als in der Natur und einen sehr lockeren Habitus haben, sind sie gut für den vorderen Mittelgrund geeignet.

Ein nährstoffeicher Bodengrund mit eisenhaltigem Lehm oder Laterit fördert das Wachstum. Die Vermehrung ist in der Regel langsam. Selbst gut eingewachsene Pflanzen bringen kaum mehr als 3 Ausläufer im Jahr. Diese Pflanzen wurden zum ersten Mal importiert. In den Wasserpflanzengärtnereien von Alfred Blass und von Paul Klöcker wurden sie von da an vermehrt.

Sie ist emers und submers problemlos zu kultivieren. Die natürlichen Fundorte des Typusmaterials von liegen in Südthailand bei Ranong. Dort kommen die Pflanzen zusammen mit der grünen Form vor. Emerse Blätter sind lanzettlich, mm breit und 8 bis 10 cm lang.

Der Rand ist leicht gewellt. Für gewöhnlich werden als Verbreitungsgebiet von C. Laut Alfasane et al. Letzteres ist in Synonym von C. Vermutlich liegt dabei eine Verwechselung mit C. Die Pflanzen werden 35 bis 40 cm hoch. Die Blattstiele sind 1,5 - 15 cm lang, seitlich zusammen gedrück und annähernd vierkantig.

Die emersen Blattspreiten sind eiförmig, 7 bis etwa 15 cm lang und 3,5 bis 5 cm breit. Die Oberseite ist dicht mit feinen Papillen besetzt und glänzt, die Unterseite ist matt. Mit Überraschung und Irritation reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf die an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gerichtete Aufforderung seines niedersächsischen Amtskollegen Christian Meyer, sich noch während der Agrarministerkonferenz in dieser Woche auf ein Datum für den Ausstieg aus dem Töten männlicher Eintagsküken festzulegen.

Die heute in Hannover beginnende Amtschef- und Agrarministerkonferenz nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. Verbraucherschutz, Lebensmittelsicherheit und Hygiene haben in der deutschen Eiererzeugung einen herausragenden Stellenwert. Zu diesem Zweck hat der Bundesverband Deutsches Ei e. BDE in den zurückliegenden zwei Jahren die Hygieneleitlinie für Eierpackstellen aktualisiert und grundlegend überarbeitet.

Jetzt liegt das Regelwerk in zweiter Auflage vor. Wegen der vogelgrippebedingt weiterhin geltenden Stallpflicht in weiten Teilen Deutschlands werden in diesen Tagen die Freilandeier knapp.

Das nimmt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. Die deutsche Geflügelwirtschaft steht dem Entstehungsprozess eines staatlichen Tierwohllabels aufgeschlossen gegenüber.

Die deutsche Geflügelwirtschaft fordert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das staatliche Tierwohllabel zwingend mit einer nationalen Herkunftskennzeichnung zu verbinden. ZDG , an die Geflügelhalter in ganz Deutschland, nachdem über die Feiertage weitere Vogelgrippe-Fälle in niedersächsischen Nutzgeflügelbeständen verzeichnet worden waren.

Wir alle müssen konsequent, diszipliniert und ohne Ausnahme agieren! Die deutsche Geflügelwirtschaft hält eine bundesweite Stallpflicht für Geflügel weiterhin für sinnvoll und geboten, um eine Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus bestmöglich zu verhindern.

Wir nehmen sie da gerne beim Wort. Fazit nach einer gut anderthalbstündigen, sehr vielschichtigen Diskussion: Während international einheitliche Standards heute auf den Bereich der Lebensmittelsicherheit beschränkt sind, braucht es künftig auf Welthandelsebene auch gemeinsame Standards für eine tiergerechte Haltung. Wie genau diese Standards aussehen könnten — darüber gehen die Meinungen stark auseinander. ZDG hat einen neuen Präsidenten.

Einstimmig ist Friedrich-Otto Ripke, Staatssekretär a. Vor dem Hintergrund der aktuellen Vogelgrippe-Fälle fordert die deutsche Geflügelwirtschaft eine bundesweite Aufstallungspflicht für sämtliche Geflügelbestände.

Auf dem Münchener Oktoberfest werden nach aktuellen Schätzungen über eine halbe Million Hähnchen verzehrt. Sie kommen nicht aus dem fernen Ausland, wie das nicht selten in der Gastronomie der Fall ist — sondern hauptsächlich aus Deutschland und zu einem Teil aus Österreich.

Sie kennzeichnen fast alle die Herkunft ihres Geflügels auf der Speisekarte. In einer aktuellen Bevölkerungsumfrage sagen 83 Prozent der Verbraucher, dass eine klare Herkunftskennzeichnung für Geflügelfleisch nicht nur im Supermarkt, sondern auch in der Gastronomie wichtig sei. Brasilianisches Hähnchenbrustfilet im Lieblingsrestaurant, Chi-cken Wings aus Thailand im Imbiss um die Ecke, polnisches Putenschnitzel mittags auf dem Kantinentablett — oder doch ein deutsches Brathendl in der Mensa?

Woher unser Geflügel-fleisch in der Gastronomie kommt, wissen wir in den seltensten Fällen. Denn die Herkunft muss weder in der Restaurantspeisekarte noch auf der Imbisstafel oder dem Kantinenmenü ausgewiesen werden. Eine am heutigen Dienstag veröffentlichte repräsentative Bevölke-rungsumfrage von TNS Emnid im Auftrag der deutschen Geflügelwirtschaft zeigt, dass dies so gar nicht im Sinne der deutschen Verbraucher ist: Mit 83 Prozent der Befragten möchte eine deutliche Mehrheit wissen, woher ihr Geflügelfleisch in der Gastronomie stammt.

Ins-gesamt fühlen sich zwei Drittel der Deutschen beim Essengehen schlecht über die Herkunft ihres Geflügelfleisches informiert. Bei seiner Mitgliederversammlung in dieser Woche hat sich der im Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.

Heftige Kritik von Thomas Storck: Im Sinne einer umfassenden Verbraucherinformation unterstützt die deutsche Geflügelwirtschaft die geplante Abstimmung des Europäischen Parlamentes zur Einführung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel. Thomas Janning als Geschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft in diesem Zusammenhang die von der Branche bereits seit langem geforderte Angabe des Herkunftslandes bei eihaltigen Lebensmitteln und Geflügelfleisch, das als Zutat verwendet wird.

BDE , auf den Beschluss. Bislang existiert eine derartige Kennzeichnungspflicht der Haltungsform nur bei losen Schaleneiern, nicht bei eihaltigen Lebensmitteln wie Keksen oder Nudeln — ein Missstand, auf den der BDE seit langem aufmerksam gemacht hatte. Das Eindringen von Aktivisten in Ställe zur Beschaffung von Video-Aufnahmen stellt einen strafbaren Hausfriedensbruch dar und wird im Rechtsstaat auch als solcher bestraft. Kernpunkte der Vereinbarung, die im Lichte der veröffentlichten Geflügel-Charta zu sehen ist: Dieser vollständige Verzicht auf die in anderen Ländern häufig praktizierten Methoden gilt nicht allein für die landwirt-schaftlichen Gänsehalter selbst, sondern ausdrücklich auch für die vor- und nachgelagerten Bereiche der Gänsezucht und der Federnindustrie: Die im BBG organisierten Hersteller von Bettwaren und anderen Federprodukten verzichten vollständig auf die Verwendung von Daunen und Federn aus der Federgewinnung vom lebenden Tier, explizit auch bei Import-produkten.

Die deutsche Geflügelwirtschaft bringt sich als aktiver Partner von Wissenschaft und Politik intensiv in die Erforschung und Reduzierung von Antibiotikaresistenzen ein. Ziel ist es, antibiotikaresistente Erreger entlang der gesamten Erzeugungskette für Geflügelfleisch zu erforschen und zurückzudrängen. Sowohl in der Hähnchen- als auch in der Putenhaltung gehört Deutschland bereits heute zu den besten Geflügelländern der Welt.

Gestern Abend hat Prof. Was ist der Unterschied zwischen Hähnchen und Puten? Wie viel Platz haben die Tiere im Stall? Und wie wird man eigentlich Geflügelhalter? Mit authentischen Einblicken erhalten alle interessierten Lehrer und Schüler erstmals das Angebot, sich über die Geflügelhaltung und die Menschen aus der Branche im Unterricht zu informieren: Der Familienvater, der gemeinsam mit seiner Tochter das überdimensionale Puzzle mit dem Bild von Puten zusammensetzt.

Und dabei umgekehrt auch spannende, teilweise neue Einblicke in die Sichtweisen der Messebesucher gewonnen — durch persönliche Gespräche mit den tausenden Standbesuchern, aber auch mit einer Verbraucherumfrage zu verschiedenen Aspekten der deutschen Geflügelwirtschaft. Wer einen Preis bekommt, der freut sich, nimmt die Auszeichnung gerne entgegen, wechselt ein paar nette Worte mit den Initiatoren und bedankt sich.

Wichtige Impulse für Verbraucherschutz und Verbraucherinformation hat die deutsche Geflügelwirtschaft in einem Hintergrundgespräch mit führenden Bundesagrarpolitikern gesetzt. Bei einem Parlamentarischen Frühstück zu Inhalten und Forderungen der Geflügel-Charta haben Spitzenvertreter des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft ZDG eindringlich auf die Gefahr hingewiesen, dass billige Fleischimporte aus Ländern mit deutlich niedrigeren Standards bei Tierhaltung und Verbraucherschutz die hohe Prozess- und Produktqualität in der deutschen Geflügelfleischerzeugung zu unterlaufen drohen.

In aller Deutlichkeit wehren sich die deutschen Legehennenhalter gegen die politischen Pläne zu einem "Tierschutz-TÜV", wonach Stalleinrichtungen für Legehennen, Junghennen und Elterntiere künftig einer obligatorischen Bauartzulassung unterworfen werden sollen. Durch die alleinige Geltung für den Bereich der Eierwirtschaft erwecke der Verordnungsentwurf den Eindruck, die Legehennenhaltung in Deutschland sei nicht tierschutzkonform, lautet die klare Kritik der Vertreter der Eierwirtschaft aus allen Bundesländern.

Damit bekennt sich die Branche nachdrücklich zur sozialen Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. Die Selbstverpflichtung stellt eine konsequente Weiterentwicklung des von der Geflügelfleischwirtschaft mitunterzeichneten Verhaltenskodexes der Fleischwirtschaft bei Werksverträgen dar. Mit der Übergabe an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die deutsche Geflügelwirtschaft ihre Geflügel-Charta der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die gesamte Kette der Geflügelfleischerzeugung in Deutschland bekennt sich mit der Charta erstmals gemeinsam zu einem Selbstverständnis und zu einer Selbstverpflichtung. Die von der gesamten Branche erarbeitete Charta behandelt alle relevanten Themen, die den öffentlichen Diskurs prägen: Ripke war am Montag dieser Woche einstimmig zum neuen Vorsitzenden des "Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen" KAT gewählt worden und steht damit künftig der wichtigsten Kontrollinstanz zur Qualitätssicherung von Eiern aus Boden- und Freilandhaltung und ökologischer Erzeugung vor.

Über die Vorwürfe, die der Deutsche Tierschutzbund in einer Pressemeldung gegen die deutsche Putenhaltung erhebt, kann Thomas Storck nur den Kopf schütteln. Konkret bezieht sich Storck damit auf die Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen, deren Novelle im Oktober nach mehrjährigen Beratungen der deutschen Putenwirtschaft mit Wissenschaft, Behörden und eben auch vier Tierschutzorganisationen in Kraft getreten ist. Die deutsche Geflügelwirtschaft verzichtet künftig auf das Schnabelkürzen.

Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, der Bundesverband Deutsches Ei sowie der Verband Deutscher Putenerzeuger heute im Landwirtschaftsministerium in Berlin unterzeichnet. Mit der Vereinbarung verpflichtet sich die Geflügelwirtschaft, ab dem 1.

Januar in Deutschland auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen zu verzichten. Das bedeutet, dass den für diese Haltung vorgesehenen Legehennenküken ab dem 1. August die Schnäbel nicht mehr gekürzt werden. Zudem strebt die Geflügelwirtschaft auch einen Verzicht auf das Kürzen der Schnäbel von Putenhennen an. Hierfür ist angesichts noch unvollständiger wissenschaftlicher Erkenntnisse jedoch eine in der Vereinbarung definierte Prüf- und Evaluierungsphase unabdingbare Voraussetzung.

Hähnchen und Puten vertragen Wärme eigentlich ganz gut. Ihre Körpertemperatur liegt bei über 40 Grad, ist also höher als die des Menschen.

Das Federkleid der Vögel wirkt wie ein Mantel, den sie nicht ablegen können. Problematisch wird das bei sehr hohen Temperaturen, wie sie derzeit in Deutschland gemessen werden. Landwirte tun alles, um ihre Tiere vor Hitzestress zu schützen. Die deutsche Geflügelwirtschaft bringt jedem Geflügel-Laien die Geflügelhaltung noch näher: Wie stellen die Halter das Tierwohl sicher? Wie wird in Deutschland die Lebensmittelsicherheit entlang der Erzeugungskette garantiert?

Wie wirkt sich Geflügelfleischerzeugung auf die Umwelt aus? Oder warum ist Geflügelfleisch als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung wichtig? Entschieden weist die deutsche Geflügelwirtschaft die jüngsten Behauptungen der Verbraucherschutzorganisation foodwatch e. Cornelie Jäger, die erkennen lassen, dass diese die von selbst ernannten Tierschützern begangenen Straftaten offenbar billigt und für gerechtfertigt hält. Es mutet an wie ein schlechter Krimi — und zeigt, wie radikal und rücksichtslos manch selbsternannte Tierschützer ihre Ziele verfolgen und dabei Leid und Tod der Tiere billigend in Kauf nehmen.

In der Nacht zum heutigen Montag sind drei Tierrechtsaktivisten in einen Putenstall im baden-württembergischen Ilshofen eingebrochen. Einer der Eindringlinge lieferte sich einen nächtlichen Kampf mit dem durch den aktivierten Bewegungsmelder alarmierten Putenhalter. Wo und von wem wird in Deutschland am meisten Geflügelfleisch konsumiert und was ist den Deutschen beim Geflügelfleisch besonders wichtig?

Den Bayern liegt die deutsche Herkunft des Geflügelfleisches besonders am Herzen, bei den Hamburgern steht der Geschmack an erster Stelle. Diese Forderung richtet die deutsche Geflügelwirtschaft anlässlich der morgen beginnenden Agrarministerkonferenz in Bad Homburg an die deutsche Politik.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft zu erhalten und dem Verbraucher die weltweit höchsten Standards bei Tierwohl, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit garantieren zu können, ist die Beibehaltung der bestehenden Importzölle auf Schaleneier und Eiprodukte aus Nicht-EU-Ländern von zentraler Bedeutung.

Bei ihrer Mitgliederversammlung in dieser Woche bestätigten die deutschen Gänsehalter den bisherigen Vorsitzenden Lorenz Eskildsen einstimmig im Amt. Die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden nimmt künftig Thomas von Guionneau wahr, der gleichfalls einstimmig gewählt wurde.

Die deutschen Gänsehalter nutzten ihre Mitgliederversammlung, um sich abermals in aller Deutlichkeit von der Stopfleberproduktion und dem Lebendrupfen zu distanzieren. Das Präsidium des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. Keime sind natürlicher Bestandteil der Umwelt und können sich auf jedem Naturprodukt befinden — ohne dass damit per se eine Gefährdung für den Verbraucher einhergeht.

Das gilt für Geflügelfleisch ebenso wie beispielsweise für Obst oder Gemüse. Zudem werden heutzutage dank modernster Messinstrumente oft bereits kleinste Mengen an Keimen nachgewiesen, was früher technisch in dieser Form gar nicht möglich war. Zur Bewertung des potenziellen Risikos einer Erkrankung oder Infektion für den Menschen gilt es die Art und insbesondere die Menge der Keime auf dem Lebensmittel zu betrachten.

Selbst erleben, wie die Putenhaltung in Deutschland aussieht — nicht jeder Verbraucher hatte bisher die Möglichkeit, sich einen Putenstall persönlich anzuschauen: Ab sofort gibt ein interaktiver Putenstallrundgang auf der Onlineplattform www. Alles, was es über die Putenhaltung in Deutschland zu erfahren gibt, wird im interaktiven Stallrundgang gezeigt und erklärt. Dazu zählen unter anderem das Anlegen von Schutzkleidung, das Desinfizieren des Schuhwerks und das Waschen der Hände vor Betreten des Stalles sowie ein besonders wachsames Auge für die Gesundheit der Tiere.

Das von der Geflügelwirtschaft initiierte Antibiotikamonitoring im QS-System liefert erstmals verlässliche Daten zum bundesweiten Antibiotikaeinsatz in der Putenhaltung.

Die Ergebnisse erfüllen die Branche nicht mit Zufriedenheit: Wir haben das Problem erkannt und arbeiten intensiv an Lösungen, die sich bereits in den kommenden Monaten positiv auswirken werden. An der Spitze der deutschen Geflügelwirtschaft hat es personelle Veränderungen gegeben: So wie die Martinsgans traditionell zum Martinstag am November gehört, so gehört der Tierschutz zur deutschen Gänsehaltung. Das Problem ist jedoch die fehlende Transparenz im Supermarkt: Wegen der fehlenden Kennzeichnungspflicht hat der Verbraucher keine Chance zu erkennen, ob zum Beispiel die ungarische Gänsekeule aus der in Deutschland verbotenen Stopfleberproduktion stammt.

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sei mit dem klar formulierten Ziel nach mehr Tierschutz angetreten, so Eskildsen. In der zweiteiligen Dokumentation, deren erster Teil gestern Abend gesendet wurde, hinterfragt Dirk Steffens kritisch die Art und Weise der Hähnchenfleischerzeugung und beleuchtet dabei insbesondere die konventionelle und die ökologische Haltung sowie die Frage nach dem Preis näher. Darf Fleisch zum Luxusgut werden? Unsere Gesellschaft unterliegt einem Zielkonflikt.

Einerseits möchten wir, dass hochwertige Lebensmittel für Jeden bezahlbar sind, andererseits fühlen sich immer mehr Menschen einer in Hinblick auf Tier- und Umweltschutz nachhaltigen Lebensweise verpflichtet — die jedoch höhere Preise erfordert.

Ob Fleisch als Luxusgut der richtige Weg für die Zukunft ist? Hierzu wurden beim Zukunftsdialog höchst unterschiedliche Ansichten und Positionen vertreten. Auf dem Podium diskutierten der Publizist Dr. Hugo Müller-Vogg, Autorin Dr. Schluss mit Halbwissen — so lautet das Ziel des neuen Informationsangebotes, das die deutsche Geflügelwirtschaft seit heute mit ihrem einzigartigen interaktiven Infopool auf www. Die Geflügelhaltung in Deutschland bleibt ein viel diskutiertes Thema — in den Medien, in der Politik und unter Verbrauchern.

Ganzheitliche Informationsangebote, die von Tierschutz über Produktsicherheit bis zum Umweltschutz Informationen zu allen Aspekten der Geflügelhaltung bereitstellen, gab es jedoch bisher keine.

Bereits seit beantwortet die deutsche Geflügelwirtschaft auf der Internetseite www. Aufklappbare Dialogkästen sorgen für optische Abwechslung und erleichtern zudem das Navigieren durch das umfangreiche Frage-Antwort-Archiv. Auch der Beantwortungsmodus wird angepasst: Die Beantwortung erfolgt nun flexibel im Wochenrhythmus. So können Fragen künftig noch schneller beantwortet werden.

Nunmehr insgesamt acht neu eingeführte und zusätzliche Anforderungen zum Tierwohl werden den ohnehin hohen Tierhaltungsstandard in der Geflügelfleischerzeugung bei im Rahmen des QS-Systems aufgezogenen Hähnchen und Puten nachhaltig anheben.

Warum feiern wir überhaupt Ostern? Und warum sind Eier so gesund und wie erkennt man, ob ein Ei frisch ist? Die deutschen Gänsehalter distanzieren sich insbesondere mit Blick auf den Tierschutz und das Tierwohl aufs Schärfste von dieser in einigen europäischen Nachbarstaaten erlaubten Form der Gänseerzeugung. Seit rund 14 Jahren verzichten die deutschen Hähnchen- und Putenhalter — als einziges Segment innerhalb der Fleischerzeugung — in weiten Teilen auf gentechnisch verändertes Soja in ihrem Futter.

Heute müssen die deutschen Geflügelhalter ihre Zusage, gentechnikfreies Futter zu verwenden, aus verschiedenen Gründen zurücknehmen. Mit dieser Auszeichnung wird Herr Wagners langjähriger, herausragen-der wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Einsatz gewürdigt. Laut eines letzte Woche veröffentlichten Entwurfs des BMWi zur Verordnung zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens stellen die Eiersortiermaschinen nun, im Gegensatz zu früheren Entwürfen, keine Ausnahme der des Messwesens unterworfenen Geräte und Verwendungen mehr da.

Er übernimmt das Amt von Dr. Die Deutsche Geflügelwirtschaft wurde für ihre Dialogwebsite "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" mit dem "Digital Communication Award " ausgezeichnet.

Mit den "10 Thesen zur deutschen Geflügelwirtschaft" schaffte die Branche auf ihrer Website www. Mit mehr als Insgesamt wurden mehr als Einreichungen aus 38 Ländern von der internationalen Jury bewertet. Wie sieht ein Geflügelstall von innen aus? Wieviel Platz haben die Tiere? Woraus besteht das Futter? Was bedeutet tiergerechte Haltung?

Und wie wird das Ganze überhaupt kontrolliert? Diese und viele weitere Fragen stellen sich Verbraucher zunehmend, wenn es um die Haltung von Hähnchen in Deutschland geht.

Das neueste Internetangebot der deutschen Geflügelwirtschaft setzt genau hier an: Dieser Tarifvertrag soll über das Arbeitnehmerentsendegesetz allgemeinverbindlich erklärt werden und so verbindlich für alle Unternehmen der Geflügelschlachtung und -zerlegung gelten. Dies würde dann alle Arbeitnehmer, die im Rahmen eines Werkvertrages oder der Leiharbeit in deutschen Betrieben arbeiten, betreffen. Tarifträger der Tarifgemeinschaft sollen die Arbeitgeberverbände der Ernährungsindustrie sein.

In der Tarifkommission werden Vertreter der Geflügelfleischwirtschaft mitarbeiten. In diesem Zusammenhang bemängelt die Geflügelwirtschaft eine unzureichende Offenheit und fehlende Gesprächsbereitschaft der Redaktion: Im Kontext der Meldungen über die angespannte wirtschaftliche Situation für die deutschen Puten- und Legehennenhalter der vergangenen Tage, zeigt auch Wendt im Interview eine ähnlich dramatische Erlössituation für die Hähnchenerzeuger in Deutschland auf: So lag im Schnitt der ersten sieben Monate dieses Jahres die sogenannte Bruttomarge, also die Erlöse abzüglich der Kosten für Küken und Futter, um rund 14 Prozent unter den Vorjahreswerten.

Pro Kilogramm Lebendgewicht wurden dabei rund 2 Cent weniger als noch im letzten Jahr erzielt. Die Rentabilität liegt in diesem Jahr deutlich unter den Zahlen aus dem letzten Jahr. Mit Nachdruck stimmt die deutsche Geflügelwirtschaft dieser Einschätzung des Marktes zu. Die derzeit schwierige Lage der Putenwirtschaft ist dabei nicht nur eine kurze Momentaufnahme, sondern eine andauernde und schwerwiegende wirtschaftliche Negativphase.

Die anhaltend hohen Futterkosten der letzten Monate wurden mit der geringfügigen Anhebung der Auszahlungspreise an die Putenhalter bei weitem nicht ausgeglichen.

Gleichzeitig macht er deutlich, dass die in Deutschland sehr strengen Standards im Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz — gerade auch im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarländern — entsprechend zu höheren Produktionskosten bei der Erzeugung führen. In den vergangenen Tagen haben verschiedene Agrarmedien über den freiwilligen Ausstieg der dänischen Eierwirtschaft aus der Schnabelbehandlung berichtet.

Klarstellend weist die deutsche Eierwirtschaft nach Rücksprache mit dem dänischen Branchenverband darauf hin, dass dieser Verzicht auf die Schnabelbehandlung ausdrücklich nur für Hennen im ausgestalteten Käfig gilt, nicht jedoch für Legehennen in Boden- oder Freilandhaltung. Diese Einschätzung wird von der deutschen Eierwirtschaft geteilt und zeigt einmal mehr, dass ein vorschneller Ausstieg aus der Schnabelbehandlung mit schwer kalkulierbaren Risiken für das Tierwohl behaftet ist.

Als Vertretung der deutschen Eierwirtschaft nimmt der Bundesverband Deutsches Ei BDE diese Berichte zum Anlass, seiner bereits mehrfach vorgetragenen Forderung nach einer konsequenten und umfassenden Kennzeichnung von Eiern, Eiprodukten und insbesondere eihaltigen Lebensmitteln erneut Nachdruck zu verleihen. Die deutsche Geflügelwirtschaft setzt ein weiteres Zeichen für einen offenen und konstruktiven Dialog zur modernen Nutztierhaltung: Die Geflügelwirtschaft scheut die Auseinandersetzung nicht, wir sind offen für jeden Dialog.

Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass so viele hochkarätige Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen unserer Einladung gefolgt sind und konstruktiv mit uns diskutiert haben. Die deutschen Verbraucher mögen Fleisch. Gleichzeitig werden Aspekte der Erzeugung wie Tierschutz oder Lebensmittelqualität von der Öffentlichkeit zunehmend kritisch beobachtet.

Hier setzt die deutsche Geflügelwirtschaft an, um das Vertrauen der Verbraucher zu stärken: Die aktuell bereits über eingegangenen Kommentare spiegeln ein breites Meinungsspektrum wider und verdeutlichen das Bedürfnis nach einem solchen Angebot. Mittlerweile liegen die Eckwerte in der finalen Form vor, am 1. Oktober treten sie in Kraft und gelten als freiwillige Selbstverpflichtung der Branche unmittelbar für jeden Putenhalter in Deutschland. Die deutsche Eierwirtschaft befürwortet eine EU-weit geltende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, die Eier oder Eiprodukte enthalten.

Als ersten Schritt sieht die deutsche Eierwirtschaft jedoch die vom BDE bereits mehrfach geforderte verpflichtende Herkunftskennzeichnung sämtlicher Eiprodukte und Eier, die zur Weiterverarbeitung an die Lebensmittelwirtschaft geliefert werden.

Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Funde von mit Antibiotika belastetem Putenfleisch aus Rumänien nehmen die deutschen Putenerzeuger zum Anlass, erneut auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Putenfleisch aus deutscher Erzeugung hinzuweisen.

Dass deutsches Putenfleisch sicher und frei von gesundheitlich bedenklichen Antibiotikarückständen ist, belegt insbesondere der Nationale Rückstandskontrollplan des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL , der jedes Jahr mehrere tausend Geflügelfleischproben unter anderem auf Antibiotikarückstände und Umweltkontaminanten untersucht.

Die deutsche Eierwirtschaft fordert eine rückhaltlose und schnelle Aufklärung der publik gewordenen Vorwürfe gegen verschiedene Legehennenhalter. Es dürfe nicht sein, dass die gesamte Branche pauschal vorab verurteilt werde. In einer persönlichen Erklärung betont Hoffrogge, dass er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe für unbegründet halte, dennoch sehe er sich zu diesem Schritt veranlasst, um Schaden von der Geflügelwirtschaft abzuwenden. Dafür gebührt ihm meine Hochachtung.

Das Jahrbuch dokumentiert zentrale Ergebnisse des erfolgreichen Verbraucherdialogs, den die Geflügelwirtschaft in den vergangenen Monaten auf ihrer Internetplattform www. Seit Mai haben die Verbraucher hier die Gelegenheit, ihre Fragen persönlich an die deutsche Geflügelwirtschaft zu richten, die im Monatsturnus von den Experten der Branche beantwortet werden.

Die Fragen reichen von den Aufzuchtbedingungen in der Hähnchen- und Putenhaltung bis hin zu grundsätzlichen ethischen Aspekten, vom Antibiotikaeinsatz über Umweltauswirkungen und infrastrukturelle Fragen bis zur Schnabelbehandlung. Traditionell pflegt die deutsche Geflügelwirtschaft gute Handelsbeziehungen zu Russland: Bis zum Jahr war Russland mit einem Exportvolumen von rund In den vergangenen Jahren hatte die russische Veterinärbehörde Rosselchosnadsor jedoch wiederholt deutliche Kritik an den deutschen Veterinärbehörden geübt, was zu einem erheblichen Einbruch der Exportmengen führte.

Tief betroffen reagiert die deutsche Geflügelwirtschaft auf den Brand in der Nacht zum heutigen Donnerstag in drei Hähnchenställen in der Nähe des niedersächsischen Meppen, der sehr wahrscheinlich auf einen Brandanschlag zurückzuführen ist. Er verurteilt den vermuteten Anschlag aufs Schärfste: Menschen und Tiere kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden. Der Sachschaden ist indes immens und wird vorläufig auf rund 1 Million Euro geschätzt.

Aber es muss auch mal anerkannt werden, wenn Transparenz tatsächlich gelebt wird! Als zentrales Beispiel für die Dialogbereitschaft und Offenheit der deutschen Geflügelwirtschaft führte Graf Drechsel das seit Mai installierte Dialogelement auf der Website www. Hier beantwortet die Branche im Monatsturnus die jeweils fünf beliebtesten Fragen der Verbraucher, aktuell stehen 30 fundierte Antworten online. Bei den bislang durchgeführten Lediglich in neun Fällen 0,07 Prozent wurden Anforderungen nicht erfüllt, die jedoch keine K.

Ausdrücklich lobt Graf Drechsel die Offenheit der Geflügelwirtschaft, die sich als aktuell einzige Branche der deutschen Veredelungswirtschaft so bereitwillig über die Schulter schauen lässt und die Einführung der Spotaudits selbst vorangetrieben hat.

Dieses tolle Ergebnis trage dazu bei, bei Verbrauchern und Handel das Vertrauen in die Geflügelfleischerzeugung zu stärken, so Graf Drechsel. Wir sind mit den tatsächlichen Bedingungen in unseren Ställen sehr viel besser, als es die öffentliche Diskussion mitunter vermuten lässt. ZDG die Herausforderungen der Zukunft an.

Zugleich forderte er angesichts der intensiven gesellschaftlichen Diskussionen um die Nutztierhaltung auch für die Zukunft einen engen Schulterschluss ein: Zum Welteitag am Freitag, Oktober, fordert die deutsche Eierwirtschaft die Politik auf, schnellstmöglich klare Regelungen für eine Kennzeichnungspflicht von Eiprodukten und Verarbeitungseiern zu schaffen. Diekmann sieht die Politik in der Pflicht — zugunsten des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes: Storck reagiert damit auf Forderungen nach bundeseinheitlichen Vorschriften für die Putenhaltung, die bei der Agrarministerkonferenz der Bundesländer in der vergangenen Woche laut geworden waren.

Ihre Bereitschaft zu einer umfassenden Transparenz zugunsten von Tier und Verbraucher hat die deutsche Geflügelwirtschaft in einem Berichterstattergespräch mit Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz untermauert. Und für die deutsche Eierwirtschaft fordert der ZDG eine Ausweitung der bestehenden Kennzeichnungspflicht auf Eiprodukte sowie Eier, die zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie bestimmt sind.

Gerd Müller, auf seiner viertägigen Reise in die Volksrepublik China. Graf von Drechsel setzte sich dabei umfänglich für eine Öffnung des chinesischen Marktes für Geflügel und Geflügelfleisch aus Deutschland ein. Die Preise für Mischfutter sind aktuell so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr, der Sojapreis liegt gar um 75 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da die Kosten für Futtermittel den überwiegenden Teil der Gesamtkosten bei der Versorgung der Tiere ausmachen, treiben diese exorbitanten Preissteigerungen die deutschen Geflügelerzeuger an den Rand des Ruins.

Um die eigene Existenz zu sichern, warten die Landwirte ab und setzen die Produktion aus. Diese Vorgehensweise sei aus der puren Not geboren, erläutert Storck: Der VDP rechnet mit einer deutlichen Angebotsverknappung in den nächsten Monaten, die bis in das Jahr hineinreichen wird.

Bei bislang unangekündigten Kontrollen in deutschen Hähnchen-, Puten- und Pekingentenställen ist keine einzige K. O-Bewertung ausgesprochen worden, in mehr als 82 Prozent aller Einzelbewertungen konnte gar die Bestnote vergeben werden. Die Geflügelwirtschaft hatte sich intensiv für die Einführung der unangekündigten Kontrollen eingesetzt und ist in dieses System bereits deutlich vor den übrigen Branchen der Veredelungswirtschaft eingestiegen. Dieser hatte der Geflügelwirtschaft im Zusammenhang mit der heute vorgestellten Untersuchung zu Restmengen von Antibiotika im Tränkwasser von Hähnchen und Puten Intransparenz vorgeworfen.

Hier ist unsere Branche Vorbild für die gesamte Veredelungswirtschaft. Januar in Kraft getretene Verbot bis zum heutigen Tage — und das, obwohl bereits im Sommer die Entscheidung zum Verbot der konventionellen Käfighaltung gefallen ist. Vor dem Hintergrund der von Bundesministerin Aigner geplanten bundesweiten Datenbank zum Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung hält die deutsche Geflügelwirtschaft fest:

Systematik

Dazu probierte er zunächst sie durch die Röhre in den Kessel zu werfen, wo sie aber nicht immer ankamen.

Closed On:

Vorrang sollten aber — unabhängig von landwirtschaftlichem Nutzen — Schutz und Pflege vorhandener natürlicher Habitate haben, deren "Erprobung" die Natur in Millionen von Jahren längst geleistet hat. Ich hatte bereits eine Überfunktion leider weiss ich nicht ob ich da auch MB hatte War jetzt in Berlin in zwei Krankenhäuser und beide rieten mir zur OP.

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