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Raffination

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Die Trend-Kurve zeigt an, wie die Marktteilnehmer die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Kurses für den entsprechenden Rohstoff einschätzen. Der Begriff Raffination (Raffinieren, oder Raffinierung) bezeichnet im allgemeinen Sinne ein technisches Verfahren zur Reinigung, Veredlung, Trennung und/oder Konzentration von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und technischen Produkten. Das Ergebnis einer Raffination ist das Raffinat und ggf.

Unbequeme Wahrheiten: Die biologisch-geologische CO2-Sackgasse

Die Trend-Kurve zeigt an, wie die Marktteilnehmer die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Kurses für den entsprechenden Rohstoff einschätzen. Sie besteht aus den Schlusskursen aller handelbaren Kontrakte des Rohstoffes und beginnt links mit dem Frontmonat. Im weiteren Verlauf nach rechts werden die Schlusskurse der zeitlich folgenden Kontrakte abgebildet. Mit dieser Sichtweise wird der Blick ein wenig in die Zukunft gerichtet.

Sind die Kurse der späteren Fälligkeiten höher als der Frontmonat, spricht man von Contango. Nehmen die Kurse der späteren Fälligkeiten im Vergleich zum Frontmonat ab, spricht man von Backwardation. Die gemolkene Milch, die Rohmilch, wird in mehreren Arbeitsschritten verarbeitet. Man spricht dann von homogenisierter Milch. Durch Pasteurisierung wird Milch sterilisiert und haltbar gemacht. Die Milch wird dabei auf ca. Aus Milch wird eine beinahe unüberschaubare Palette von gesunden Nahrungsmitteln für die menschliche Ernährung hergestellt.

Die fünf führenden Milchproduktehersteller erzielen laut statista mehr als 73 Mrd. Euro Umsatz mit Molkereiprodukten. Für den Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie und den Export wird die Milch, die einen Wasseranteil von ca. Molkenpulver wird aus der Molke gewonnen, ein Nebenprodukt der Käseherstellung. Der Milchkuhbestand betrug nach der Wiedervereinigung noch 6,35 Mio. Was das für die Kommunen bedeutet. Die Körber-Stiftung stellt sich mit ihren operativen Projekten, in ihren Netzwerken und mit Kooperationspartnern aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern Innovation, Internationale Verständigung und Lebendige Bürgergesellschaft.

Körber ins Leben gerufen, ist die Stiftung heute von ihren Standorten Hamburg und Berlin aus national und international aktiv. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ist ein unabhängiger Thinktank, der sich mit Fragen regionaler und globaler demografischer Veränderungen beschäftigt. Das Institut wurde als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat die Aufgabe, das Bewusstsein für den demografischen Wandel zu schärfen, nachhaltige Entwicklung zu fördern, neue Ideen in die Politik einzubringen und Konzepte zur Lösung demografischer und entwicklungspolitischer Probleme zu erarbeiten.

Das Berlin-Institut erstellt Studien, Diskussions- und Hintergrundpapiere und bereitet wissenschaft-liche Informationen für den politischen Entscheidungsprozess auf.

Untersuchung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt, dass verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien wichtigen Beitrag zu erfolgreichem Strukturwandel in deutschen Braunkohlerevieren leisten kann. Der geplante Kohleausstieg bewegt das Land und die Gemüter. Eine neue Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt, wie die deutschen Kohlereviere auch zukünftig als wichtige Player in der Energiewirtschaft in Deutschland mitspielen können.

Diese Anlagen könnten schrittweise in den Regionen aufgebaut werden und freiwerdende Netzkapazität ersetzen, während die Kohleverstromung heruntergefahren wird. Wenn die Akteure vor Ort dafür zusammen mit den betroffenen Bundesländern und dem Bund an einem Strang ziehen, können nennenswerte Wertschöpfung und Beschäftigung entstehen.

Hier wird es wichtig sein, weitere Vorstellungen der Flächennutzung einzubeziehen und mögliche Unterstützer zu finden, um die insbesondere in der Lausitz erheblichen Beschäftigungspotenziale auch nutzen zu können. Etwa seien Sonderausschreibungen erforderlich, um die Anlagen gezielt in die Regionen zu bekommen. Damit die Reviere ökonomisch davon profitieren, sind darüber hinaus nennenswerte Beteiligungen von Kommunen, Unternehmen und Bürgern vor Ort erforderlich.

Bei einem ambitionierten Ausbau von Windenergie und Photovoltaik können beispielsweise allein in diesem Bereich rund eintausend Vollzeit-Arbeitsplätze entstehen. Darin sind noch keine Effekte aus der Anlagenproduktion enthalten, in der heute bereits mehr als eintausend Menschen beschäftigt sind.

Mitwirkung von folgenden Forschungs- und Beratungsorganisationen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie pressestelle bmwi. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung IÖW ist ein führendes wissenschaftliches Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung.

Das Institut arbeitet gemeinnützig und ohne öffentliche Grundförderung. Die ATI hemmen die Verdauungsenzyme alpha-Amylase und Trypsin von Insekten sowie Menschen und sind zudem aufgrund ihrer besonderen Molekülstruktur selbst schwer verdaulich. Wie neuere Untersuchungen darüber hinaus zeigen, stimulieren sie dosisabhängig die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe und so das angeborene Immunsystem.

Medizinische Daten weisen darauf hin, dass die Enzym-Inhibitoren nicht nur Darmbeschwerden verursachen. Auch Benommenheit, Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Hautveränderungen und depressive Verstimmungen gehören zu den beschriebenen Symptomen.

Nicht zuletzt sind die Inhibitoren als Auslöser für Weizenallergien bekannt. Was beeinflusst den ATI-Gehalt? Wie hoch der Gehalt der Enzym-Inhibitoren im jeweiligen Getreide ist, ist zum einen durch das Erbgut der Pflanze und zum anderen durch Umwelteinflüsse bestimmt. Aussagekräftige Studien, die den ATI-Gehalt verschiedener Weizenarten und -sorten direkt miteinander verglichen haben, fehlten jedoch bislang.

Jeweils acht Sorten pro Weizenart. Das Besondere ist, dass alle untersuchten Getreide unter den gleichen geografischen und klimatischen Bedingungen gewachsen sind", erklärt Erstautorin Sabrina Geisslitz vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie. Alle gemessenen Unterschiede seien daher hauptsächlich auf Unterschiede im Erbgut der Pflanzen zurückzuführen und hätten so einen direkten Vergleich der Weizenarten bzw. Das Wissenschaftlerteam untersuchte alle Getreide-Proben mithilfe modernster Analysetechniken.

Einkorn, die bessere Wahl? Das Wissenschaftlerteam ist sich einig, dass noch sehr viel Forschungsbedarf besteht - nicht nur in medizinischer Hinsicht. So müsse man auch untersuchen, inwieweit die Auswahl der Getreidesorten oder Verarbeitungsmethoden dazu beitragen könnten, die Verträglichkeit von Getreideprodukten wie Brot zu verbessern.

Forschungsprojekt der Forschungsvereinigung Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. Wie Abwasser in China ressourceneffizienter aufbereitet werden kann, ist Thema eines neuen deutsch-chinesischen Forschungsvorhabens. Dabei geht es unter anderem darum, wie Phosphor aus Abwasser gewonnen werden kann und um neue Verfahren, die das Wasser energieschonender reinigen. Weltweit steht die Abwasserentsorgung vor einem Paradigmenwechsel.

Hinzu kommt, dass organische Abfallstoffe und Klärschlamm für die Produktion von Biogas Verwendung finden sollen. In Deutschland gibt es hierzu schon eine Reihe von Verfahren. Darüber hinaus wird das internationale Team für zwei chinesische Kläranlagen Konzepte entwickeln, um deren Energieeffizienz zu steigern, die Ablaufqualität des Wassers zu verbessern - vor allem hinsichtlich der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor - und Phosphor aus Abwasser zurückzugewinnen.

Ferner zielt das Vorhaben darauf ab, die Aufgaben einer Kläranlage zu erweitern. Dabei spiele auch die Unterstützung und Akzeptanz der Bevölkerung eine Rolle. Insgesamt streben die Beteiligten an, geschlossene Stoffkreisläufe zu entwickeln und dabei dank der sehr guten Reinigungsleistung der Kläranlagen die strengen Grenzwerte in China einzuhalten.

Die Koordination des Projekts liegt bei Professorin Steinmetz. Neben der TUK sind als deutsche Partner beteiligt: Es ist im September gestartet. Die hochwirksame Waffe Antibiotikum hat für Jahrzehnte erfolgreich bakterielle Infektionen bekämpft, doch jetzt verliert sie ihre Kraft.

Neue Behandlungsmethoden müssen dringend entwickelt werden. Münchner Studierendenteam entwickelt neues Herstellungsverfahren für Viren gegen Bakterien Bakterien, die gegen bekannte Antibiotika resistent werden, nehmen zu. Diese Meldung im Web: Sie identifizierten wichtige Enzyme im Stoffwechsel von Staphylococcen. Gelänge es, diese Enzyme gezielt auszuschalten, könnte man die Krankheitserreger aushungern.

Hohe Enterotoxinproduktion macht multiresistente Keime gefährlicher Die Bakterienart Staphylococcus aureus kann zahlreiche Erkrankungen wie Hautinfektionen, Lungenentzündung oder Blutvergiftung verursachen. Ein Problem sind die starken Immunreaktionen, die die Bakterien auslösen. Sie verringern die Menge an Zellen, die Immunreaktionen eigentlich bremsen können. Multiresistente Keime, die viel Enterotoxin produzieren, macht das noch gefährlicher.

Mining the cellular inventory of pyridoxal phosphate-dependent enzymes with functionalized cofactor mimics, Nature Chemistry, Oct. Das Zentrum bündelt qualitätsgeprüfte Information von über 7. Die BfG betreibt damit die umfangreichste Sammlung von Abflussdaten weltweit. Die Daten dienen auch zur Erkennung von Klimaveränderungen, der verbesserten Nutzung der weltweiten Wasserressourcen sowie der Planung von Wasserbauwerken und der Kalibrierung von Erdbeobachtungssatelliten.

Das macht die Daten für Wissenschaft und anwendungsorientierte hydrologische und klimatologische Studien besonders wertvoll.

Das Weltdatenzentrum verwaltet Zeitreihen von täglichen und monatlichen Abflusswerten, die an rund Insgesamt umfasst die Datenbank Messwerte aus rund Die frühesten Daten sind über Jahre alt und stammen aus dem Jahr Eine weitere Aufgabe des Datenzentrums ist die Mitarbeit bei der Weiterentwicklung internationaler Standards zum hydrologischen Datenaustausch, Datenstrukturen und Metadaten.

Birgit Esser, Leiterin der BfG. Es besteht ein wachsender Bedarf nach umfangreichen und aktuelleren Datenbeständen, um die globalen, regionalen und lokalen hydrologischen und umweltbezogenen Fragestellungen zu adressieren. Das GRDC wird damit auch in den kommenden Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur globalen Klimaforschung und als Datenlieferant für die internationale Forschungsgemeinschaft leisten.

Ansprechpartner für fachliche Informationen: Sie ist das wissenschaftliche Institut des Bundes für wasserbezogene Forschung, Begutachtung und Beratung insbesondere in den Bereichen Hydrologie, Gewässernutzung, Gewässerbeschaffenheit, Ökologie und Gewässerschutz.

Die bislang umfangreichste repräsentative Befragung von Erwerbstätigen zur Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien. Das ist nicht die einzige Überraschung der mit 2. Henner Gimpel und in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Projektgruppe Wirtschaftsinformatik erarbeitet, steht diese von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie jetzt frei zum Download zur Verfügung.

Häufig wissen die Erwerbstätigen damit nicht oder nur unzureichend umzugehen. Problem, das über alle Regionen, Branchen, Tätigkeitsarten und individuellen demographischen Faktoren hinweg feststellbar ist. So leidet mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich einem hohen digitalen Stress ausgesetzt sehen, unter Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und allgemeiner Müdigkeit.

Bemerkenswert ist auch, dass Frauen, die an digitalisierteren Arbeitsplätzen arbeiten, sich als kompetenter fühlen als Männer, zugleich aber mehr unter digitalem Stress leiden als Männer. Digitaler Stress in Deutschland. Zum Download frei verfügbar auf: Mediziner sprechen hier von einer Thrombose. Oft fehlt den Betroffenen aber die Motivation. Die Forscher haben es für Smartphone und Tablet entwickelt. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom Corinna Faust-Christmann und der Informatikerin Dr.

Gabriele Bleser, sowie dem Mediziner Dr. Markus Muhm vom Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern entwickelt hat. Springt der Ball auf einen der ersten drei Gegenstände, erhält der Spieler Bonuspunkte. Landet der Ball auf einem Monster, werden ihm Punkte abgezogen. In diesem Zusammenhang sprechen Experten von sogenannten Exergames. Für das Spiel ist neben Smartphone oder Tablet nicht viel Technik notwendig: Auch ältere Personen haben dabei mitgemacht.

Darüber hinaus kann es während der Rehabilitation zum Einsatz kommen, beispielsweise bei Patienten nach einem Schlaganfall oder nach einer Operation an Hüfte oder Knien. Dazu müssten die Sensoren nur auf Unter- oder Oberschenkel angebracht werden.

Die Technik ist aber auch interessant, um Menschen, die auf der Intensivstation liegen, zu leichten Bewegungen zu animieren. Auch hier könnte das Computerspiel zur Bewegungsmotivation eingesetzt werden. Er ist Ansprechpartner für Unternehmen und vermittelt unter anderem Kontakte zur Wissenschaft. Unsere Welt erstickt in Kunststoff: Durch den Pazifik schiebt sich ein riesiger Plastikstrudel, Meeresbewohner und Seevögel verenden an Plastikteilen, an Flussufern und Meeresstränden werden unzählige Plastikteile gefunden.

Dazu kommen unsichtbare Gefahren in Form von Mikroplastik, das bereits in Nahrungsmitteln nachgewiesen wurde. Das Recycling von Kunststoffen konnte diese negativen Auswirkungen des ungehemmten Plastikgebrauchs bisher nicht lösen.

Wird es Zeit, ganz auf Plastik zu verzichten? Ökologisch, sozial und ökonomisch. In unterschiedlichen Szenarien beleuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowohl die Folgen eines radikalen Verzichts als auch die Konsequenzen eines schrittweisen Ausstiegs. Ziel ist es dabei, Handlungsspielräume zu durchdenken und notwendige Veränderungen in unserer Lebensweise zu skizzieren.

Ohne Plastik leben - geht das? Kunststoffe haben unbestritten zahlreiche Vorteile. Sie machen Kleidung knitterfrei, halten Lebensmittel frisch und machen den Alltag einfach und bequem - etwa durch Getränkeflaschen, Kaffeebecher oder Essensboxen. Dabei analysieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Gründe für die Kunststoffnutzung ebenso wie die Erfahrungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Plastikvermeidung.

Sie beleuchten darüber hinaus den möglichen Einsatz alternativer Materialien und diskutieren vielversprechende Lösungsstrategien mit gesellschaftlichen Gruppen. Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft.

Seit der Gründung im Jahr erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Aktuelle Ausgabe des Onlinemagazins eco work: Für den Konsum werden sie oft bereits fertig geschnitten und in Folie verpackt zum Kauf angeboten. Von solchen Frischeprodukten ist bekannt, dass sie mit Hygiene-relevanten Keimen kontaminiert sein können. Dass darunter auch Keime sind, die Resistenzen gegen Antibiotika tragen, hat eine Arbeitsgruppe unter Federführung von Prof.

Bekannt ist, dass antibiotikaresistente Bakterien in Gülle, Klärschlamm, Boden und Gewässern vorkommen. Die Expertinnen und Experten konzentrierten sich bei den Untersuchungen auf den Teil der Escherichia coli-Bakterien, die gegen den Wirkstoff Tetrazyklin resistent sind.

Denn Tetrazyklinantibiotika werden in der Tierhaltung eingesetzt, wo sie etwa im Darm der Nutztiere die Entwicklung und Vermehrung resistenter Keime fördern können. Diese Keime, aber auch ein Teil der Antibiotika werden ausgeschieden und kommen dann über organische Dünger wie Gülle auf die Felder. Diese tragen Resistenzen gegen jeweils mehrere Antibiotikaklassen.

Kommen solche an sich harmlosen Bakterien auf pflanzlichen Lebensmitteln vor, können sie bei deren Rohverzehr in den menschlichen Darm gelangen.

Einmal aufgenommen, können die Bakterien ihre Plasmide im Darm an dort vielleicht vorkommende krankmachende Bakterien.

Man bezeichnet das als horizontalen Gentransfer. In der Natur versetzt der horizontale Gentransfer Bakterien in die Lage, sich schnell an wechselnde Umweltbedingungen anzupassen.

Wird ein Patient mit Antibiotika behandelt, haben Bakterien, die solche übertragbaren Resistenzgene in ihr Erbgut aufgenommen haben, einen Vorteil und vermehren sich stärker als ihre nicht so ausgestatteten Konkurrenten.

Wie häufig es angesichts der geringen Belastung mit E. Wenig bekannt ist auch, ob und in welchem Umfang es zu Erkrankungen durch so entstandene resistente Bakterien kommt.

The transferable resistome of produce. Generell sollten Verbraucherinnen und Verbraucher Rohkost, Blattsalate und frische Kräuter vor dem Verzehr gründlich mit Trinkwasser waschen, um das Risiko der Aufnahme von Krankheitserregern oder antibiotikaresistenten Bakterien zu minimieren.

Schwangere und Personen, deren Abwehrkräfte durch hohes Alter, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme geschwächt sind, sollten darüber hinaus zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen auf den Verzehr von vorgeschnittenen und verpackten Salaten vorsichtshalber verzichten und stattdessen Salate aus frischen und gründlich gewaschenen Zutaten kurz vor dem Verzehr selbst zubereiten.

Durch das Waschen lassen sich die auf den pflanzlichen Lebensmitteln möglicherweise vorhandenen Krankheitserreger oder antibiotikaresistenten Bakterien jedoch nicht sicher entfernen.

Kosmetikprodukte sind eine häufig genannte Quelle für Mikroplastikemissionen. Doch was ist Mikroplastik in Kosmetik genau, welche Materialien und Funktionen übernehmen Kunststoffe in den Produkten und welche Alternativen gibt es?

Die Studie schafft eine wissenschaftliche Grundlage für die öffentliche Diskussion über Mikroplastik. Obwohl der Begriff Mikroplastik schon länger verwendet wird, war es ein wichtiger Aspekt der Studie, die genaue Definition zu kennen. Einigkeit herrscht allein darüber, dass zu Mikroplastik alle Kunststoffpartikel zählen, die kleiner als 5 Millimeter sind. Diese unterschiedlichen Definitionen können zu Missverständnissen führen und auch die Debatte um eine sinnvolle Regulierung nachteilig beeinflussen.

Mikroplastik nur als Partikel, Polymere auch flüssig, gelöst oder gelartig Ein bekanntes Beispiel für Mikroplastik in Kosmetik sind die sogenannten Microbeads. Diese Partikel können aus Kunststoff bestehen und werden vor allem für Peelingeffekte eingesetzt. Sie werden nach der Verwendung auf der Haut direkt abgespült und können so in die Umwelt gelangen. Neben dem Peeling abgestorbener Hautschüppchen erfüllen Kunststoffe noch andere Funktionen in Kosmetikprodukten: Synthetische Polymere dienen der Haarfixierung, bilden Filme und Emulsionen oder regulieren die Viskosität der Kosmetikprodukte.

Dafür liegen diese manchmal aber nicht immer als fester Partikel vor, sondern sind wachs- oder gelartig, gelöst oder flüssig. Gelangen die Polymere in die Umwelt, sind sie aber ggf. Ob ein Polymer in Partikelform, flüssig, gelartig oder gelöst vorliegt, ist aus der heutigen Produktkennzeichnung kaum erkennbar. Jedes einzelne Polymer müsste geprüft werden. Im Vergleich dazu wird ein Vielfaches an gelösten, gelartigen oder wachsartigen Polymeren eingesetzt.

Die Mengen werden auf 23 Tonnen pro Jahr geschätzt. Für WPR-Produkte liegen sie ähnlich hoch. Zusammengefasst werden jährlich in Deutschland insgesamt ca. Unser Wissen über die Wirkungen, die Polymere in der Umwelt haben, reicht nicht aus. Strengere Regulierung gefordert Die freiwillige Selbstverpflichtung zur Reduzierung von Mikroplastik in Kosmetik wird bereits umgesetzt und ist ein erster Schritt zur Reduzierung von Kunststoffen in Kosmetik.

Allerdings sind Mikroplastik, das keine Peelingfunktion hat, Leave-on-Kosmetikprodukte sowie gelöste, gelartige oder wachsartige Polymere bisher von der Verpflichtung ausgenommen. Nur Mikroplastik als Reibkörper in Duschgel und Peeling zu verbieten, wie es manche Staaten verfolgen, greift viel zu kurz.

Mikroplastik muss funktions- und produktübergreifend in Kosmetik und Reinigungsmitteln verboten werden. Das muss auch in der EU-Plastikstrategie konkretisiert werden. Die Industrie müsse schnellstmöglich auf besser abbaubare Ersatzstoffe umsteigen.

Diese sind für Mikroplastik bisher aber noch nicht vorhanden. Dennoch liegen bereits genügend Hinweise auf Schadwirkungen vor und es ist aufgrund des weltweiten Wachstums beim Kunststoffverbrauch sehr wahrscheinlich, dass die Problematik weiter an Relevanz zunimmt, so dass es geboten scheint, bereits heute das Vorsorgeprinzip anzuwenden.

Alternativen und verbraucherfreundliche Informationen Für Verbraucher ist es im Supermarkt oft nicht ersichtlich, welche Produkte Mikroplastik enthalten. Erste Anhaltspunkte bietet die Datenbank haut.

Allerdings ist dies aufwändig und die Erklärungen sind teilweise schwer verständlich. Für den Massenmarkt brauchen wir transparente und verständliche Informationen zu Inhaltsstoffen und Umweltaspekten, wie zum Beispiel der Abbaubarkeit in Gewässern. Vielfältige Beispiele machen sie verständlich und helfen Verbrauchern bei der Orientierung rund um das Thema Mikroplastik. Pressemitteilung Mikroplastik in Kosmetik.

Ob im Job oder in der Freizeit - immer mehr Menschen fühlen sich gestresst. Umso wichtiger ist es, zu lernen, sich bewusst zu entspannen, um den Stress in den Griff zu bekommen. Spielerisch können die Nutzer Entspannungsmethoden wie etwa Meditation in ihren Tagesablauf einbauen.

Ein Tagebuch ermöglicht zusätzlich Auslöser von Stress besser zu erfassen. Schlafstörungen, Erschöpfung, Rückenschmerzen - dies alles können Anzeichen für Stress sein. Langfristig schadet dies der Gesundheit. Zwar gibt es viele Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder Muskelentspannungsübungen, im Alltag nehmen sich die meisten dafür jedoch wenig Zeit.

Eine App, die Nutzer täglich daran erinnert, sich zu entspannen, hat Dr. Sie können individuell in den Tagesablauf eingebaut werden. Der Nutzer muss sich um das Tier kümmern, indem er jeden Tag wenigstens eine Übung durchführt", so Faust-Christmann weiter. Diese Angaben zu erfassen, dauert rund eine Minute", sagt die Forscherin. Die Gesundheits-App ist nicht für den langfristigen Gebrauch gedacht. Das Programm des Kaiserslauterer Forscherteams ist aber nicht nur für die Stressbewältigung interessant, sondern auch für Schmerzpatienten.

Katja Regenspurger von der Universitätsklinik in Halle. Dazu soll die App weitere Funktionen erhalten. Wenn eine Schmerzattacke auftritt, soll sie zum Beispiel helfen, den weiteren Tagesverlauf einfacher zu planen, um etwa Hilfe zu erhalten.

Auf der Medica stellt das Team die Technik vor. Bei Berührungen in sozialen Kontexten, etwa beim Küssen oder Umarmen, haben Menschen häufig eine Seitenpräferenz, neigen den Kopf zum Beispiel eher nach rechts als nach links beim Küssen. Zu den Ursachen gibt es verschiedene Theorien. Der Artikel wurde im Oktober online veröffentlicht. Das Team um Privatdozent Dr. Sebastian Ocklenburg und Julian Packheiser aus der Bochumer Abteilung Biopsychologie folgert, dass die beobachteten Ergebnisse nicht allein dadurch erklärt werden können, ob jemand Rechts- oder Linkshänder ist.

Das spielt zwar eine Rolle, aber es kommt auch auf den emotionalen Kontext an. Beim Küssen und Umarmen geht man davon aus, dass Menschen eine dominante Führungshand haben, mit der sie die Bewegung initiieren.

Beim Wiegen, so die Theorie, wird die dominante Hand freigehalten, um damit andere Dinge tun zu können, während man das Kind hält. In ihrem Review listen die Forscherinnen und Forscher zahlreiche Studien auf, die einen Einfluss der Händigkeit belegen.

Dieser allein kann die Seitenvorlieben aber nicht erklären; auch der emotionale Kontext spielt eine Rolle. Emotionen werden im Gehirn asymmetrisch verarbeitet Die Links-Verschiebung in emotionalen im Vergleich zu neutralen Situationen erklären die Forscher damit, dass Emotionen vornehmlich in der rechten Hirnhälfte verarbeitet werden, welche die Bewegungen der linken Körperhälfte steuert. Dabei sprechen nicht nur die Verhaltensdaten aus den Studien zur sozialen Berührung für die Theorie der rechtshemisphärischen Emotionsverarbeitung, sondern auch Ergebnisse aus bildgebenden und neurophysiologischen Studien.

Insgesamt ist die Asymmetrie in menschlicher sozialer Berührung laut den Autoren also am besten durch eine Kombination von motorischen Präferenzen und rechtshemisphärischer emotionaler Dominanz zu erklären. Hugs and kisses - the role of motor preferences and emotional lateralization for hemispheric asymmetries in human social touch, in: Insbesondere kleinere Gletscher weisen einen hohen Anteil von Schuttbedeckung auf, der durch die globale Erwärmung mit kleiner werdenden Eisflächen vermutlich steigen wird.

Zugleich haben Gebirgsgletscher eine hohe Bedeutung für darunter liegende Regionen: Schmelzwasser speist Flüsse, treibt Turbinen und bewässert Felder.

Eine sich erwärmende Erde führt dazu, dass das Volumen von Gebirgsgletschern und ihre Ausdehnung global gesehen seit Jahrzehnten abnehmen. Zeitgleich verändert sich auch die Bedeckung vieler Gletscher mit Schutt. Diese Schuttbedeckung wird bislang jedoch nur selten erfasst. Das ist eine Web-basierte Entwicklungsumgebung und Datenbank mit Satellitenbildern aus vierzig Jahren Fernerkundung, die für Forschende frei zugänglich ist. Dazu haben sie ein automatisches Verfahren entwickelt, das erdumspannend Pixel-für-Pixel-Vergleiche anstellt.

Eine manuelle Überprüfung zeigte robuste Ergebnisse. Demnach sind 4,4 Prozent der Gletscheroberfläche in Gebirgen von Schutt bedeckt der grönländische Eisschild und die Antarktis wurden nicht in die Betrachtung aufgenommen.

Zu den Polen hin nimmt die Schuttbedeckung ab, da die Landschaft hier eher flach ist. In steilen Gebirgsregionen, wie dem Himalaja, hingegen liegt mehr Schutt auf den Gletschern. Da die Gletscher weltweit schrumpfen, wird der Anteil der Schuttbedeckung voraussichtlich zunehmen - und damit die Überwachung der Schuttbedeckung wichtiger werden. Es dient als Trinkwasser, bewässert landwirtschaftliche Flächen oder treibt Turbinen an. Die Ergebnisse der Studie bilden nach Aussage der Autoren eine Grundlage für künftige Modellierungen der Effekte von Schuttbedeckung auf dem Eis, von der regionalen bis hin zur globalen Skala.

Geophysical Research Letters, doi: Es geht wieder los: Insbesondere ältere Patienten sind durch Influenza-Viren gefährdet. Aber auch Schwangere, Kinder und Pflegepersonal sind besonders betroffen. Deswegen raten Experten jetzt zur gezielten Grippeschutzimpfung. Leischker, in der vergangenen Saison kam es zu vielen Influenza-Erkrankungen, teilweise mit schweren Verläufen. Aus Sicht eines Krankenhausarztes: Ja, die letzte Grippesaison hat leider viele Todesopfer gefordert und viele Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen geführt.

Sowohl für Patienten, als auch für das medizinische Personal. Die Praxen und Notaufnahmen der Krankenhäuser waren voll mit Patienten, die an echter Influenza erkrankt waren. Aber auch voll mit Patienten, die durch andere Viren an Infekten der oberen Luftwege litten. Es gibt mehr als Viren, die eine Erkältung verursachen können.

Fast alle Infekte der oberen Atemwege und auch die meisten Erkrankungen mit dem Influenza-Virus können zum Glück ambulant behandelt werden. Diese Patienten müssen also nicht im Krankenhaus aufgenommen werden. Wie wird dann eine Influenza-Infektion am effektivsten behandelt? Bei jungen und gesunden Menschen, die nicht stationär aufgenommen werden müssen, reicht die Behandlung der Symptome: Das sollte mindestens viermal täglich angewendet werden, sodass die Nasenatmung immer frei ist.

Zusätzlich kann man mit Wasserdampf inhalieren, um die ausgetrockneten Schleimhäute anzufeuchten: Am besten dreimal täglich. Bei Halsschmerzen bringen Lutschtabletten Linderung.

Und auch wenn es banal klingt: Nicht mehr zur Arbeit gehen, bis die Symptome weg sind! Man ist dann selbst schneller wieder fit und steckt seine Kollegen bzw. Durch die Influenza ist es zu zahlreichen Todesfällen gekommen. Warum gilt die Grippe trotzdem als eine unangenehme, aber harmlose Erkrankung? Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung: Diese Patienten müssen stationär behandelt werden, bei Lungenversagen ist oft eine künstliche Beatmung notwendig.

Wir hatten im letzten Winter hier auch viel mehr Herzinfarkte und auch Schlaganfälle zu verzeichnen. Was haben denn Herzinfarkte mit Influenza zu tun? Es ist bisher wenig bekannt, aber eine Influenza erhöht das Herzinfarktrisiko erheblich: Während der ersten sieben Tage einer Influenza-Erkrankung ist das Herzinfarktrisiko um das fache erhöht!

Und selbst einen Monat nach der Infektion ist das Risiko für einen Infarkt noch deutlich höher als bei Menschen, die nicht erkrankt sind. Schlaganfälle treten im Rahmen einer Influenza häufiger auf. Weshalb erhöht eine Influenza-Infektion das Herzinfarktrisiko?

Hauptsächlich durch zwei Faktoren: Die vom Körper ausgeschütteten Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin erhöhen das Herzinfarktrisiko zusätzlich. Schützt die Influenza-Impfung vor Herzinfarkten? Und auch vor Schlaganfällen, dies ist mittlerweile auch durch mehrere Studien belegt. Im vergangenen Winter sind einige Krankenhäuser an die Grenzen ihrer Kapazitäten gekommen. Es gab ganz viele Patienten, die wegen Komplikationen durch eine Influenza-Infektionen auf einer Intensivstationen behandelt werden mussten, teilweise mit künstlicher Beatmung.

Dadurch wurden Intensivbehandlungsplätze schnell Mangelware. Ich erinnere mich insbesondere an eine Situation, die ich im letzten Winter als Notarzt hatte: Ein Patient musste wegen einer Lungenentzündung beatmet werden, aber kein Krankenhaus in der Umgebung hatte einen Intensivbehandlungsplatz frei.

Hinzu kam, dass viele Ärzte und Pflegefachkräfte selbst an Influenza erkrankt und dadurch arbeitsunfähig waren. Ärzte sollten doch grundsätzlich gegen Influenza geimpft sei, oder nicht? Ja, das sollten sie, aber die Realität sieht leider anders aus: Weniger als 30 Prozent des medizinischen Personals lässt sich gegen Influenza impfen.

Dabei ist es für medizinisches Personal gleich aus drei Gründen wichtig, sich impfen zu lassen: Erstens - und das ist der wichtigste Grund - damit sie ihre häufig abwehrgeschwächten Patienten nicht anstecken.

Zweitens, damit sie während einer Influenza-Epidemie arbeitsfähig bleiben und Erkrankte behandeln können. Und last, but not least, um auch sich selbst zu schützen. Viele Menschen glauben, durch die Impfung überhaupt erst krank geworden zu sein. Was spricht für diese These?

Das hört man häufig, trifft aber nicht zu, denn bei der Influenza-Impfung handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff, der nur Bruchstücke der Impfviren enthält. Eine Influenza-Totimpfung kann also niemals eine Influenza auslösen. Natürlich können als typische Nebenwirkungen Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Injektionsstelle auftreten - als Folge der lokalen Antikörperbildung - und klingen innerhalb weniger Tage wieder ab.

Auch leicht erhöhte Temperatur sowie leichte Kopf- und Gliederschmerzen gehören zu den typischen Nebenwirkungen einer Influenza-Impfung. Manche verwechseln das mit einer Influenza. Und die Influenza-Impfung schützt lediglich vor Influenza, aber nicht vor den übrigen Erkältungsviren. An einer Erkältung kann natürlich auch kurz jeder nach einer Grippe-Impfung erkranken - dafür ist aber nicht die Influenza-Impfung verantwortlich! Im vergangenen Winter sind auch Menschen erkrankt, die gegen Influenza geimpft waren.

Der Typ B Yamgata war leider in den am häufigsten verwendeten trivalenten Impfstoffen nicht enthalten. Alle Patienten, die mit diesem Impfstoff geimpft wurden, hatten einen Schutz gegen das zirkulierende Influenza-B-Virus. Leider hat die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut die Empfehlung zur Verwendung des tetravalenten Impfstoffs erst im Januar veröffentlicht - das war deutlich zu spät. Wie genau sehen die Empfehlungen in diesem Jahr aus - und wer übernimmt die Impfkosten?

Es sollten alle Personen nur noch mit dem tetravalenten Impfstoff behandelt werden. Das empfiehlt jetzt neben der Ständigen Impfkommission auch der Gemeinsame Bundesausschuss, der unter anderem den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen festlegt. Für die meisten Impfwillige bedeutet dies, dass keine Kosten auf sie zukommen: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen jetzt auch die Kosten für den tetravalenten Impfstoff.

Wer sollte sich denn jetzt grundsätzlich impfen lassen? Meiner Meinung nach sollte sich jeder impfen lassen! Das ist am effektivsten, um die Ausbreitung des Virus' zu verhindern. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung von Personen, die entweder ein hohes Risiko für Komplikationen, oder aber ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben.

Das sind unter anderem alle Menschen im Alter von über 60 Jahren sowie alle Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, wie zum Beispiel Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung oder chronische Nierenkrankheiten. Auch Schwangere sollten sich impfen lassen, sie riskieren ansonsten Komplikationen. Medizinisches Personal sollte grundsätzlich geimpft sein - ebenso wie Personen, die alte und kranke Menschen pflegen- egal ob beruflich, ehrenamtlich oder privat.

Eine junge gesunde Frau, die ihre eigene pflegebedürftige Mutter betreut, sollte sich unbedingt impfen lassen - um auch ihre Mutter vor Influenza zu schützen. Sämtliche Personen, die beruflich vom Publikumsverkehr betroffen sind, sollten sich ebenfalls direkt impfen lassen. Es scheint kaum jemanden zu geben, der nicht zu einer betroffenen Gruppe gehört.

Was sollte beim Impfen von Kindern beachtet werden? Wenn Sie mich als Geriater fragen, sollten Eltern ihre Kinder impfen lassen. Überall da, wo viele Kinder zusammen sind, ist das Risiko, sich an Influenza anzustecken, besonders hoch. So zum Beispiel in Kindertagesstätten und Schulen. Kinder scheiden Influenza-Viren zudem deutlich länger als Erwachsene aus, im Durchschnitt zehn Tage lang.

Die Impfung schützt aber natürlich auch die Kinder selbst. Ich kenne eine Familie, deren dreijähriges Kind im Januar diesen Jahres über vier Wochen wegen einer Influenza mit Lungenversagen künstlich beatmet werden musste. Das ist besonders traurig, da dieses Leid für das Kind durch eine Impfung vermeidbar gewesen wäre. Ich würde alle Kinder impfen! Kommen wir von den Kindern zu den sogenannten Silver Agern: Es gibt fitte Senioren, die gerne in der nasskalten Zeit Kreuzfahrten in sonnige Regionen machen.

Sollen die auch geimpft werden? Auch die sollten sich unbedingt impfen lassen! Ein Kreuzfahrtschiff ist aus Sicht eines Infektionsepidemologen wie eine Kindertagesstätte für Erwachsene. Genau wie in einer Kita sind dort viele Menschen auf engem Raum zusammen - ideale Voraussetzung für Viren, um sich zu vermehren.

In der Vergangenheit kam es zu mehreren Kleinepidemien auf Kreuzfahrtschiffen. Die Grippeimpfung für einen Kreuzfahrer ist ein Must-have! Aber wenn wir mal von den Routen rund um Skandinavien und dem Polarmeer absehen, führen viele Kreuzfahrten doch in warme Gefilde. Da gibt es doch derzeit keine Influenza, oder? Doch, in den Tropen sowie in den Subtropen kommt die Influenza sogar ganzjährig vor. Und auf der Südhalbkugel tritt die Influenza auf, wenn bei uns Sommer und Herbst ist.

Aktuell grassiert in Australien eine Influenza A. Die Influenza-Viren mögen es entweder trocken und kalt - wie bei uns im Winter - oder warm und feucht - das haben sie in den Tropen ganzjährig. Welche Infektionsrisiken gibt es bei Flugreisen? Die Belüftungsanlagen der Flugzeuge haben Filter eingebaut. Diese entfernen effektiv die Tröpfchen und damit die in ihnen enthaltenen Influenza-Viren. Innerhalb des Flugzeugs können Sie sich also nur an den rechts, links und hinter Ihnen sitzenden Mitreisenden infizieren.

Und am Kabinenpersonal, wenn einer von ihnen trotz Erkrankung arbeitet. Auch bei Flugreisen sollten Sie gegen Influenza geimpft sein! Welchen Nutzen haben Gesichtsmasken zum besseren Schutz? Gesichtsmasken können helfen, wenn sie beispielsweise im Gedränge und öffentlichen Verkehrsmitteln die zwei Meter Abstand nicht einhalten können. Kontrollierte Studien gibt es zu dieser Frage nicht. Aber es lohnt ein Blick in die Geschichte: Influenza-Viren werden durch Schmier- und Tröpfcheninfektion übertragen.

In der Regel reichen zwei Meter Abstand zu Mitmenschen, um sich nicht anzustecken. Glücklicherweise reagiert das Influenza-Virus auf Umwelteinflüsse sehr empfindlich: Es wird zum Beispiel durch Wasser und Seife abgetötet.

Zur Prophylaxe reicht es daher aus, die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen. Ich empfehle deshalb, alkoholhaltige Gels zu verwenden. Auch auf der Augenbindehaut befinden sich Rezeptoren für das Influenza-Virus.

Deshalb mit den Händen nicht in das eigene Gesicht fassen, insbesondere nicht in den Augen reiben. Häufig befassen Geriater sich auch mit Fragen der Arzneimitteltherapie von alten Menschen und den Wechselwirkungen, die verschiedene Medikamente haben. Bei der Versorgung geht es darum, den alten Menschen ganzheitlich zu betreuen und ihm dabei zu helfen, so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt zu leben. Die DGG wurde gegründet und hat heute rund Mitglieder.

Anhang Die wichtigsten Tipps zur Grippe-Impfung: Ältere Menschen besonders gefährdet https: Bei der Herstellung von Alkohol und alkoholischen Getränken wird Kohlenstoffdioxid frei.

Wissenschaftler der Hochschule OWL erforschen, wie sich dieses in Erdgas umwandeln und zur Speicherung von erneuerbaren Energien nutzen lässt. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Mit Windrädern und Sonnenkollektoren alleine lässt sich die Energiewende nicht umsetzen - Fortschritte benötigt die Wissenschaft vor allem bei der Speicherung der Energie: Dadurch und durch Drosselungen in konventionellen Kraftwerken entstehen Ausfallzahlungen, die die Kosten bei der Stromerzeugung in die Höhe treiben", erklärt Timo Broeker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Getränketechnologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Strom aus Wind- und Sonnenenergie wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Dieser wird mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid in Erdgas überführt. Dieses Gas kann mit bestehender Infrastruktur gespeichert werden. Kohlendioxid entsteht bei der alkoholischen Gärung - etwa bei der Herstellung von Spirituosen oder Bier, aber auch bei der Bioethanolproduktion, das dem Kraftstoff beigemischt wird. Partner im Projekt ist unter anderen die Südzucker AG. Die Wissenschaftler der Hochschule OWL haben dort untersucht, wie das Kohlenstoffdioxid genutzt werden kann, das beim Bierbrauen während der Gärung entsteht.

Dafür haben sie eine Anlage entwickelt, die mit Hilfe des Kohlendioxids Erdgas produziert, das zur Speicherung erneuerbarer Energien dient. Unter anderem soll dafür der Betrieb mit realen Daten aus der Windstromerzeugung am Computer simuliert werden.

Die Hochschule OWL erhält rund Timo Broeker, Telefon , E-Mail timo. Jahrhundert sind mehr als 90 Prozent aller Feuchtgebiete, darunter auch viele Moore, im mittel- und westeuropäischen Binnenland verschwunden.

Moore wurden trocken gelegt, um sie landwirtschaftlich zu nutzen oder um Torf zu gewinnen. Nur wenigen ist klar, welche wichtigen Funktionen Moore erfüllen. Obwohl Moore nur etwa drei Prozent des globalen Festlandes einnehmen, binden sie 20 bis 30 Prozent der gesamten Kohlenstoffvorräte aller Böden. Werden Moore trocken gelegt, sinkt der Wasserspiegel und die sonst sauerstofffreien Böden werden belüftet. Weltweit geht jährlich immer noch etwa ein Prozent der gesamten Moorflächen verloren.

In Deutschland sind bereits fast alle Moorflächen entwässert, nur noch etwa zwei Prozent der ursprünglichen Moorflächen sind in einem naturnahen Zustand. Es gibt aber auch einige Lichtblicke, so laufen europaweit vielfältige Aktivitäten zur Revitalisierung von Mooren. Seit dieser Zeit ist viel passiert", so Dr. Nach Jahrzehnten der Entwässerung sind Moorböden oft stark degradiert, haben Nährstoffe angereichert und an Oberfläche verloren. Tiefgründig entwässerte Moore benötigen deshalb oft mehrere Jahrzehnte, bis sie ihre ursprünglichen landschaftsökologischen Funktionen wieder erfüllen.

Auf den in Mitteleuropa weit verbreiteten Niedermooren entstehen bei der Wiedervernässung häufig Flachseen. Das sind neue, hoch dynamische Ökosysteme, die rasch von sehr seltenen und stark gefährdeten Vogelarten besiedelt werden. Dies berücksichtigt vor allem die Beeinflussung angrenzender Gewässer und die Freisetzung von Klimagasen.

So kann der Oberbodenabtrag eine Möglichkeit sein, diese Risiken zu minimieren. Es verbindet Grundlagen- und Vorsorgeforschung, bildet den wissenschaftlichen Nachwuchs aus und berät Politik und Gesellschaft in Fragen des nachhaltigen Gewässermanagements.

Die Arbeiten erfolgen in enger Kooperation mit den Universitäten und Forschungsinstitutionen der Region Berlin-Brandenburg und weltweit. Die vielfach ausgezeichneten Einrichtungen sind Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft.

Top soil removal reduces water pollution from phosphorus and dissolved organic matter and lowers methane emissions from rewetted peatlands. Journal of Applied Ecology. Zerknallende Druckgasbehälter können Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung gefährden. Der Zerknall einer Flüssiggas- oder Acetylenflasche geht mit einer Druckwelle, einem Feuerball und Trümmerflug einher. Solche Ereignisse haben in der Vergangenheit schon häufig zu schweren oder tödlichen Verletzungen geführt.

Die Merkblätter geben konkrete Handlungsempfehlungen für verschiedene Brandszenarien, an denen Flüssiggas- bzw. Teilweise stimmen die getroffenen Empfehlungen mit denen aus früheren Merkblättern überein. In anderen Fällen weichen sie deutlich von früheren Einsatzhinweisen ab. So wird beispielsweise im Merkblatt zu Acetylenflaschen im Brandeinsatz dringend davon abgeraten, durch den Brand erhitzte Acetylenflaschen zu bewegen, wie zum Beispiel diese zum Kühlen in ein Wasserbad zu transportieren.

Neben praktischen Hinweisen vermitteln die Merkblätter auch Hintergrundwissen, um die Akzeptanz der getroffenen Handlungsempfehlungen zu erhöhen. Brandschutzes - vfdb e. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung findet Mikroplastik in Lebensmitteln beunruhigend. Insgesamt schätzen 75 Prozent der Bevölkerung Lebensmittel als sicher ein. Mikroplastik in Lebensmitteln bewegt jedoch immer mehr Deutsche. Waren zuvor 45 Prozent besorgt über Mikroplastik in Lebensmitteln, sind es nun mit einem Anstieg von 11 Prozentpunkten mehr als die Hälfte der Befragten.

Für das BfR ist besonders interessant, ob die öffentliche Wahrnehmung von der wissenschaftlichen Einschätzung abweicht. Aus den bisherigen Studien lässt sich nicht ableiten, wie viele Mikroplastikpartikel die Verbraucher beispielsweise durch den Verzehr von Fisch wirklich aufnehmen. Fragen und Antworten zu Mikroplastik https: Ob Antibiotikaresistenzen oder Mikroplastik - welche gesundheitlichen Risiken sind Verbraucherinnen und Verbrauchern bekannt und was beunruhigt sie?

Als repräsentative Verbraucherbefragung liefert der BfR-Verbrauchermonitor in halbjährlichem Abstand Einsichten zu der Frage, wie die deutschsprachige Bevölkerung gesundheitliche Risiken wahrnimmt. Dafür werden etwa 1. Fragt man nach ausgewählten Themen, so führen Salmonellen, gentechnisch veränderte Lebensmittel, Antibiotikaresistenzen und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln immer noch die Bekanntheitsskala an - gefolgt von Mikroplastik in Lebensmitteln, Aluminium in Lebensmittelverpackungen und Kohlenmonoxid.

Dabei sind Antibiotikaresistenzen und Mikroplastik die Themen, die bei den meisten Befragten für Beunruhigung sorgen. Im Vergleich zur letzten Umfrage ist die Bevölkerung deutlich besorgter um Mikroplastik: Hier ist die Beunruhigung um 11 Prozentpunkte gestiegen. Auch Salmonellen findet mehr als die Hälfte besorgniserregend. Spielzeug wird im Vergleich zur Vorgängerbefragung als genauso sicher eingeschätzt. Bei Textilien und Kosmetika ist das Sicherheitsgefühl leicht gesunken.

Weiterhin vertrauen die Befragten den staatlichen Stellen in Deutschland überwiegend, dass diese die Gesundheit von Verbrauchern schützen. Wie schon in der ersten Umfrage im Jahr sind diese Themen in der öffentlichen Wahrnehmung wenig sichtbar und werden daher auch nicht als besonders beunruhigend angesehen. Ebenso spielt Lebensmittelhygiene zu Hause nur eine geringe Rolle im Bewusstsein von Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Mehr Gesundheit und Wohlbefinden durch Bewegung und Ernährung. Ernährung und Bewegung nehmen in vielfältiger Weise Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Prävention chronischer Erkrankungen. Körperliche Aktivität kann einer altersbedingten Abnahme von Muskulatur und Knochendichte entgegenwirken sowie die Funktion des Immunsystems verbessern. In welchem Umfang bisher körperlich inaktive Personen hiervon profitieren, ist bisher nicht ausreichend untersucht.

Weitere Informationen zur Studie unter http: Unter der Leitung von Prof. Karsten Krüger, Institut für Sportwissenschaft, werden die Auswirkungen eines Trainingsprogramms allein oder in Kombination mit einer Ernährungsumstellung sowie der Gabe von OmegaFettsäuren auf immunologische, ernährungs- und sportwissenschaftliche Parameter untersucht.

Innerhalb eines zwölfwöchigen Studienverlaufs absolvieren die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer zweimal pro Woche eigenständig einen Fitness-Zirkel in einem kooperierenden Fitnessstudio.

Eine der Studiengruppe erhält zusätzlich eine Ernährungsberatung, eine weitere Gruppe ein Nährstoffsupplement mit OmegaFettsäuren. Was wir von den Bergen der Alpen sehen können, ist noch lange nicht alles: Wellen breiten sich unterschiedlich schnell aus Hintergrund der Forschung ist, dass sich Erdbebenwellen in verschiedenen Gesteinsarten unterschiedlich schnell ausbreiten.

Aus ihrer Geschwindigkeit lassen sich also Rückschlüsse darauf ziehen, durch welche Art von Untergrund sie gelaufen sein müssen. Der darunterliegende Erdmantel besteht eher aus dichterem Gestein", beschreibt Dr.

Daten werden zentral gesammelt Nach dem Projektstart im Jahr war das dichte Netz aus Messpunkten zwei Jahre später fertig aufgebaut. Alle Daten sämtlicher Messpunkte werden an zentralen Stellen in Europa gesammelt und können jedem, der ihre Nutzung beantragt, zur Verfügung gestellt werden.

Je nachdem, wo ein Erdbeben seinen Ursprung hat, kommen seine Wellen früher oder später in der Alpenregion an und verlaufen aus verschiedenen Richtungen durch das Messnetz. Detaillierte Auswertung Besonders interessant sind für die Forscher die sogenannten Raumwellen.

Im Gestein des Erdmantels breiten sie sich schneller aus als in der Erdkruste. Durch die Wurzel der Alpen laufen sie also auch langsamer als durch das umgebende Gestein. Das enge Netz des Alp Array erlaubt es, die Informationen, die in den Oberflächenwellen enthalten sind, ebenfalls detailliert auszuwerten.

Vielleicht ist es auch umgekehrt, oder an verschiedenen Stellen unterschiedlich. Mehr als 50 Einrichtungen aus 18 Ländern sind zurzeit daran beteiligt. Zu müde oder zu energielos für sportliche Aktivitäten? Wissenschaftler der University of Queensland haben herausgefunden, dass Tee oder Kaffee helfen können, in Schwung zu kommen.

Frauen, die täglich nur eine Tasse davon trinken, sind häufig aktiver als solche, die darauf verzichten. Eine Studie der School of Human Movement and Nutrition Sciences der University of Queensland ergab, dass Frauen, die eine oder zwei Tassen Tee oder Kaffee pro Tag trinken, häufiger das empfohlene Level an moderatem bis intensivem Sport absolvieren als jene, die diese Getränke seltener konsumieren.

Tina Skinner sagt, der Koffeinkonsum durch Kaffee und Tee kann sportliche Aktivitäten von Frauen im mittleren Alter fördern, weil er Müdigkeit und Energielosigkeit reduziert. Müdigkeit und Energielosigkeit halten mittelalte bis alte Frauen oft davon ab, das notwendige Pensum zu schaffen", so Dr.

In der Studie wurden die Gewohnheiten von 7. Die Teilnehmerinnen wurden gebeten, nicht nur ihren durchschnittlichen Tee- und Kaffeekonsum der letzten zwölf Monate zu dokumentieren, sondern auch ihr Bewegungs- und Sportverhalten aus der Vorwoche zu erfassen. Sportliche Aktivität ist in jedem Abschnitt des Lebens wichtig. Besonders bei Menschen mittleren Alters sorgt sie für körperliche Funktionalität und Unabhängigkeit und hilft, das Risiko für Altersschwäche möglichst gering zu halten.

Aus organischen Abfällen, die bisher nicht verwertet wurden, lässt sich Bio-Sprit gewinnen. Mehr als vier Milliarden Tonnen Rohöl werden jedes Jahr gefördert. Strom aus Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken reicht nicht aus, um fossile Energieträger zu ersetzen. Damit lässt sich im günstigsten Fall der Energiebedarf aller Elektroautos decken und der Wasserstoff für Fahrzeuge mit Brennstoffzellen herstellen. Doch dann fehlt immer noch Benzin für die Verbrennungsmotoren, die noch Jahrzehnte in Betrieb sein werden.

Eine nachhaltige Mobilität ist nur möglich, wenn es gelingt, Benzin durch alternative Treibstoffe zu ersetzen. Die Zutaten für den neuen Treibstoff kommen aus dem Wald: Die Nutzung der Holzabfälle ist zudem klimaneutral: Verwandelt man sie in einen Treibstoff und verbrennt diesen, so wird nur Kohlendioxid freigesetzt, das die Bäume der Atmosphäre zuvor beim Wachsen entzogen haben.

Es gelangen daher keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre. Und dann kann der Treibstoff aus Holzabfällen überall hergestellt werden, wo Bäume wachsen. Man muss ihn nicht - wie Erdöl - von der Quelle erst zur Raffinerie und zu den Tankstellen transportieren. In einer ersten Prozessstufe, die von dem italienischen Unternehmen Spike Renewables entwickelt wurde, erhitzt man die Holzreste, bis sich ein dunkles, zähflüssiges Pyrolyseöl bildet.

Dieses lässt sich in der mobilen Anlage weiterverarbeiten. Aus dem wird im zweiten Schritt Methanol gewonnen. Entzieht man diesem den Sauerstoff, entsteht synthetisches Benzin. Nanokatalysatoren sparen Ressourcen Um die chemischen Abläufe zu beschleunigen, werden Katalysatoren benötigt.

Auf diese Weise entstehen leistungsfähige und ressourcenschonende Nanokatalysatoren. Der letzte Schritt bei der Entwicklung der mobilen Produktionsanlage bestand darin, die gesamte Technik in einen Container zu integrieren, der alle Anforderungen an Sicherheit und Brandschutz erfüllt. Ziel ist es, bis zu Liter Ökotreibstoff am Tag zu produzieren.

Gibt es Benzin also schon bald nicht mehr an der Tankstelle, sondern im Wald am Container? Bei den derzeitigen Ölpreisen ist die neue Technik nicht konkurrenzfähig.

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Die grüne Propaganda ist eine Erfindung der gleichen Leute, die schon für rote und braune Ideologie zuständig waren und sind. Nicht immer ins Schneckenhaus zurückziehen, sondern aktiv werden und bewusst von der Arbeit abschalten.

Closed On:

Bei rund der Hälfte derjenigen, die wegen des gefährlichen Bluthochdrucks Medikamente nahmen, wurden depressive Stimmungslagen festgestellt. Das Experiment umfasste Studierende, die sich freiwillig entschieden hatten, einen Teil ihrer Prüfung als Teamarbeit zu absolvieren.

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