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Volksbefragung: Italiener stimmen über Adria-Bohrinseln ab

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Panorama Aserbaidschan Brand auf Ölplattform noch nicht gelöscht. Seit zwei Tagen hält das Feuer auf einer Bohrinsel im Kaspischen Meer die Behörden in Atem. Da diese Stellenangebote sehr gefragt sind, gibt es derzeit auch sehr viele unseriöse Angebote und zahlreiche Abzocken. Zu diesem Zweck verschicken die Betrüger Mails, in denen sie angeblich im Auftrag der Bohrinsel Firmen arbeiten.

Schwäne zählen im Auftrag der Queen Meinung

Jetzt wurden Milliardenzahlungen vereinbart. Eine Einigung über Entschädigung von Privatleuten steht noch aus. Aber wie steht es wirklich um die Natur in der Region? Das spürt man bei einem Besuch in New Orleans. Um gegen Bohrungen nach Öl in der Arktis zu protestieren, sind Umweltschützer von Greenpeace auf eine Ölplattform geklettert. Sie wollen mehrere Tage dort ausharren, teilte die Organisation mit. Überlebende berichten jetzt über ihre Erfahrungen. Der Betreiberkonzern meldet, das Feuer sei gelöscht.

Viele Arbeiter mussten wegen Brandwunden versorgt werden. Ein Amateurvideo zeigt die verheerenden Flammen. Ob in luftiger Höhe oder unter hohen Temperaturen: Das Arbeiten auf einer Öl- oder Gasplattform ist eine Herausforderung. Ein Mini-U-Boot soll nun helfen, die undichte Stelle zu finden - doch es gibt Zweifel, ob das Gerät überhaupt eingesetzt werden kann.

Seit drei Tagen tritt potentiell explosives Gas an einer Plattform in der schottischen Nordsee aus. Die Betreiberfirma hatte ihre Mitarbeiter direkt nach Entdeckung des Lecks abgezogen, nun evakuiert auch Shell Arbeiter benachbarter Förderinseln. Die Küstenwache hat eine Sperrzone errichtet. Als wäre nichts gewesen: Es geht um Milliarden. Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der russischen Küste haben Rettungsmannschaften im eisigen Pazifik bisher 16 Leichen gefunden.

Schiffe und Hubschrauber suchen weiter nach fast 40 Vermissten - die Überlebenschancen sind gering. Eine russische Bohrinsel ist im Sturm auf dem Pazifik gekentert und hat mindestens zwei Arbeiter in den Tod gerissen. Das ist allerdings noch kein Grund zur Erleichterung. Die Behörden reagierten zu spät, der Ölkonzern hat versagt: Bloggern ist es zu verdanken, dass die Naturkatastrophe überhaupt publik wurde.

Sicherheitssysteme mit bis zu 30 Knöpfen, widersprüchliche Anweisungen an die Mitarbeiter: Die Besatzung der Ölplattform Deepwater Horizon war nach einem Zeitungsbericht denkbar schlecht auf kritische Zwischenfälle vorbereitet. General Motors will Tausende Mitarbeiter loswerden.

Der Ölindustrie ihre Grenzen aufzuzeigen, fällt ihm mehr als schwer. Folgen der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko: Tropensturm "Bonnie" hat sich zu einem Tief abgeschwächt - die Sturmwarnung am Golf von Mexiko bleibt jedoch bestehen und stoppt den Kampf gegen die Ölpest.

Unklar ist, was passiert, wenn das Unwetter auf das Öl trifft. Tropenstürme stören die Arbeit am lecken Bohrloch im Golf von Mexiko: BP bricht die Entlastungsbohrung ab - und muss möglicherweise die Verschlusskappe wieder öffnen. Die Industrie führt mit Nachdruck die Kostspieligkeit von Umweltschutz ins Feld - bis dann eben eine Katastrophe passiert.

Das ist die gleiche Taktik wie einst bei Öltankern. Dabei müssten Ölbohrungen weit unten im Ozean verboten werden, ehe das nächste Desaster naht. Gasleck an "Elgin"-Bohrinsel besorgt Energiebranche. Gasleck an schottischer Bohrinsel "Elgin".

Kaum ein Monat vergeht ohne einen rassistischen Mord.

Closed On:

Arbeiten auf einer Bohrplattform bedeutet nicht nur einen lukrativen und interessanten Job, sondern auch einen sehr guten Gehalt auf der Bohrinsel zu haben. Ein Mini-U-Boot soll nun helfen, die undichte Stelle zu finden - doch es gibt Zweifel, ob das Gerät überhaupt eingesetzt werden kann.

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